DWV plant Umstrukturierung

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21. Mai 2012

DWV plant Umstrukturierung

Am 10. Mai 2012 hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband im Rahmen seiner Mitgliederversammlung beschlossen, schrittweise die Umstrukturierung des Verbandes in Angriff nehmen zu wollen. Insbesondere geht es dabei um die eventuelle Einrichtung einer GeschĂ€ftsstelle, die frĂŒhestens ab 2013 von einem hauptamtlichen GeschĂ€ftsfĂŒhrer geleitet werden könnte. Hintergrund sind Überlegungen, wie die Arbeitsweise der Interessenvertretung noch effektiver gestaltet werden kann.
Der DWV agiert seit nunmehr sechzehn Jahren mit einem vergleichsweise kleinen Budget und einem ehrenamtlich tĂ€tigen Vorstand. Gemessen daran hat der Verband in den vergangenen Jahren Beachtliches geleistet, darin waren sich die beim InnoZ in Berlin erschienenen Mitglieder einig. Trotzdem soll jetzt angesichts der aktuellen Debatte um die Energiewende darĂŒber nachgedacht werden, wie die SchlagkrĂ€ftigkeit des Verbands optimiert werden kann. Dies sei angesichts des möglichen Einsatzes von Wasserstoff als Speichermedium sowie der angekĂŒndigten MarkteinfĂŒhrung von Brennstoffzellenfahrzeugen ab 2014 dringend erforderlich, so hieß es aus dem Vorstand.
Auf Vorschlag des gerade neu gewĂ€hlten Vorstandes beschloss die Mitgliederversammlung daher, ein Konzept fĂŒr die Umgestaltung der Verbandsarbeit erarbeiten zu lassen. Dazu erklĂ€rte der Vorstand, dem nach dem Ausscheiden von Dr. Joachim Wolf jetzt Prof. Birgit Scheppat als Vize-Vorsitzende mit vorsteht, es gehe „um die Bestimmung der zukĂŒnftigen Aufgaben und TĂ€tigkeitsfelder des DWV, aber ebenso um die KlĂ€rung der dafĂŒr erforderlichen organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen“. Eine Entscheidung wird jedoch erst auf einer weiteren Mitgliederversammlung voraussichtlich im nĂ€chsten Jahr erwartet.
UrsprĂŒnglich war geplant gewesen, dass AndrĂ© Martin, der 2011 in den Vorstand gewĂ€hlt worden war, in diesem Jahr die Nachfolge vom derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Johannes Töpler ĂŒbernimmt. Angesichts der aktuellen Entwicklung erklĂ€rte sich Töpler, der eigentlich aus AltersgrĂŒnden nicht wieder kandidieren wollte, jedoch bereit, seine Amtszeit zu verlĂ€ngern.

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