DĂ©jĂ -vu in Stuttgart

Bildtitel:
Autor:




1. Oktober 2022

DĂ©jĂ -vu in Stuttgart

F-Cell Pitch, © Landesmesse Stuttgart
© Landesmesse Stuttgart

FĂŒr all diejenigen, die schon etwas lĂ€nger in der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche tĂ€tig sind, wird es wie ein DĂ©jĂ -vu anmuten, wenn sie am 4. Oktober 2022 zur f-cell anreisen werden. Sie werden dann vom S-Bahnhof oder Flughafen zum MessegelĂ€nde laufen und nicht wie in den vergangenen Jahren zum Haus der Wirtschaft. Und genau diesen Umzug – aus der Stuttgarter Innenstadt raus zum Flughafen – hat es ja 2008 schon einmal gegeben. Damals allerdings noch unter der Ägide von Peter Sauber.

Dieses Mal, bei der 22. Auflage der f-cell, ist die Peter Sauber Messen und Kongresse GmbH nur noch beratend mit dabei. Die Organisation obliegt jetzt erstmalig der Landesmesse Stuttgart GmbH. Die hatte zwar auch 2008 bereits mitgemischt, aber damals bei der Battery & Storage lag ihr thematischer Fokus noch auf Batterie- und Energiespeichertechnologien.

Was damals innerhalb von vier, fĂŒnf Jahren nicht gelang, soll dieses Mal funktionieren: Viel AusstellungsflĂ€che mit Zukunftstechnologien verkaufen. Die Herausforderung dabei wird sein, sowohl den Besucher:innen als auch den Aussteller:innen deutlich zu machen, was konkret dieses Mal anders ist, warum also dieses Mal der Standortwechsel erfolgversprechender ist.

Die Messegesellschaft wird sich in den nĂ€chsten Jahren stets diesem Vergleich stellen mĂŒssen, wobei die Voraussetzungen dieses Mal vielversprechend sind: Die Übergabe durch die Peter Sauber Agentur scheint harmonisch und komplikationslos abgelaufen zu sein. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter wechselten zur Landesmesse und bringen dort ihr gesamtes Fachwissen weiterhin mit ein.

Zudem sind Wasserstoff und Brennstoffzellen mittlerweile keine Nischenthemen mehr. Gleichwohl hat sich die Anzahl fachbezogener Veranstaltungen in Deutschland und Europa deutlich vergrĂ¶ĂŸert. Die Messe Stuttgart muss sich also nicht nur dem Vergleich mit dem ersten Umzug stellen, sondern auch gegenĂŒber anderen – teilweise neuen – Standorten behaupten.

Zum Redaktionsschluss war absehbar, dass sich zumindest die Ausstellerzahl gegenĂŒber dem Vorjahr verdoppeln dĂŒrfte. Ob dies auch fĂŒr die Besucherzahlen gilt, wird sich zeigen.

Autor: Sven Geitmann

Quellenangabe:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

preloader