Nikola Motors – der Ausblick wird immer besser

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Von Hydrogeit

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5. April 2022

Nikola Motors – der Ausblick wird immer besser

Im Nikola-Headquarter, © Nikola
Im Nikola-Headquarter, © Nikola

Nikola Motors mĂŒssen Sie als Start-up, das seinen Businessplan umsetzt, verstehen und einordnen. Der Bau von Nikolas Fabrik in Coolidge, Arizona, geht voran, und die ersten batterieelektrischen Lkw (BEV) sind bereits beim Kunden. Dieses Jahr sollen es 300 bis 500 werden, wobei die KapazitĂ€t fĂŒr 2.400 Einheiten und 2023 gar fĂŒr 20.000 Lkw reicht. In Ulm wird die Produktion beim Partner Iveco von 2.000 auf 10.000 Einheiten erhöht.

Als UmsatzgrĂ¶ĂŸe fĂŒr das erste operative Jahr (2022) gelten 90 bis 150 Mio. US-$. Ab 2023 geht es los mit den fĂŒr die Langstrecke ausgerichteten wasserstoffbetriebenen Lkw (FCEV), wobei Nikola daran arbeitet, die notwendige Menge an Wasserstoff mit dem Bau von ElektrolysekapazitĂ€t und H2-Tankstellen darzustellen. Der Nfz-Hersteller sieht sich da auf gutem Wege und will den Wasserstoff als EnergietrĂ€ger komplett in seinem Einflussbereich angesiedelt sehen, da so langfristig Geld verdient werden kann.

WĂ€hrend des Superbowls fuhren zwei Prototypen des FCEV-Lkw von Nikola vor, um umweltfreundlich und auch medienwirksam Bier zu transportieren. Anheuser-Busch ist mit einem Letter of Intent (LoI) ĂŒber 800 BZ-Lkw der bislang grĂ¶ĂŸte Kunde von Nikola. FĂŒr die Langstrecke gelten als Basis 500 Meilen, die ein FCEV-Truck von Nikola leisten kann. BEVs kauft Anheuser-Busch bislang von der chinesischen BYD. Testreihen mit BEVs von Nikola haben ergeben, dass die Fahrzeuge die grĂ¶ĂŸte Reichweite von allen Anbietern in diesem Segment erzielen.

Insgesamt haben die Nordamerikaner nun 1.385 Lkw in Form von LoI oder MoU in den BĂŒchern – 375 batterieelektrische und 1.010 wasserstoffbetriebene. Es gab diverse AnkĂŒndigungen, wie zum Beispiel bezĂŒglich 100 Tre-BEV fĂŒr Heniff Transportation und 100 BEV-Lkw fĂŒr Thompson Truck.

Da kommen sicherlich noch viele weitere hinzu. Parallel arbeitet Nikola an mobilen Ladestationen, genannt MCT (Mobile Charging Trailer), von denen bereits sechs verkauft worden sind, wĂ€hrend fĂŒr weitere sechs AuftrĂ€ge vorliegen.

Interessant sind die Förderprogramme einzelner US-Bundestaaten: In Kalifornien werden 120.000 US-$ als Zuschuss fĂŒr batterieelektrische Lkw vergeben, wobei dieser Zuschuss auf 150.000 US-$ steigt, wenn es sich um Spezial-BEV-Lkw handelt. In New York ist ein Ă€hnliches Programm auf dem Weg. Hier wird sogar von einem Zuschuss in Höhe von 185.000 US-$ pro Lkw gesprochen.

Nach Aussage von Nikola ist man dabei, einerseits den Kunden diese Fördermöglichkeiten zu vermitteln, andererseits aber auch mit Behörden diverser Bundesstaaten darĂŒber zu sprechen, wie eine solche Förderung aussehen sollte, wie sie umgesetzt werden kann und wie sie dann auch fĂŒr wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ermöglicht werden kann.[…]


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Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

Risikohinweis
Jeder Anleger muss sich immer seiner eigenen RisikoeinschĂ€tzung bei der Anlage in Aktien bewusst sein und auch eine sinnvolle Risikostreuung bedenken. Die hier genannten BZ-Unternehmen bzw. Aktien sind aus dem Bereich der Small- und Mid-Caps, d. h., es handelt sich nicht um Standardwerte, und ihre VolatilitĂ€t ist auch wesentlich höher. Es handelt sich bei diesem Bericht nicht um Kaufempfehlungen – ohne Obligo. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugĂ€nglichen Quellen und stellen, was die EinschĂ€tzung angeht, ausschließlich die persönliche Meinung des Autors dar, der seinen Fokus auf eine mittel- und langfristige Bewertung und nicht auf einen kurzfristigen Gewinn legt. Der Autor kann im Besitz der hier vorgestellten Aktien sein.

Autor: Sven Jösting, verfasst am 15. MÀrz 2022

Quellenangabe:
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