Neue H2- und BZ-Kooperationen

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Von Hydrogeit

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2. August 2021

Neue H2- und BZ-Kooperationen

© Renault
Luca de Meo (Renault Group, l.) und Andrew Marsh (Plug Power)
de Meo (Renault Group, l.) u. Marsh (Plug Power), © Renault

Jetzt ist die Zeit neuer Kooperationen im Wasserstoffsektor. Wie bereits im HZwei-April-Heft angemerkt, hĂ€ufen sich derzeit die Meldungen, in denen FirmenzusammenschlĂŒsse und neue Partnerschaften verkĂŒndet werden. So orientiert sich jetzt der Elektrolyseurhersteller Nel in Richtung Solarenergie. Anfang Mai 2021 gaben die Norweger bekannt, dass Nel Hydrogen Electrolyser mit dem Solarmodulhersteller First Solar zusammenarbeiten wird. Ziel ist die Entwicklung integrierter Photovoltaik-Wasserstoff-Kraftwerke.

Kurz darauf taten sich auch das dĂ€nische Wasserstoffunternehmen Everfuel A/S und der norwegische Aluminiumhersteller Hydro zusammen. Die beiden skandinavischen Firmen unterzeichneten ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Fokus auf einer Verbesserung der Rahmenbedingungen fĂŒr Elektrolyseure in Europa. Außerdem sollen die derzeit bei Everfuel in Entwicklung befindlichen Hydrogen Distribution Center zukĂŒnftig an Elektrolyseurstandorten in der NĂ€he der Hydro-eigenen Aluminiumwerke installiert und betrieben werden, um eine schnelle und sichere Betankung von H2-Trailern zu gewĂ€hrleisten.

Der dĂ€nische Windkraftkonzern Ørsted orientiert sich indessen nach SĂŒdkorea. Mit dem dortigen Stahlkonzern POSCO ist ein Offshore-Großprojekt geplant. Zudem unterzeichneten beide Konzerne Ende Mai eine entsprechende AbsichtserklĂ€rung zur Anfertigung von Machbarkeitsstudien fĂŒr eine Zusammenarbeit bei grĂŒnem Wasserstoff. Jung-son Chon, Vice President der POSCO Group, erklĂ€rte dazu, sein Unternehmen arbeite daran, „GeschĂ€ftsmöglichkeiten fĂŒr erneuerbaren Wasserstoff“ zu entdecken.

Ebenfalls im Mai 2021 hat die Toyota Motor Company vermeldet, dass sie gemeinsam mit dem japanischen Energieunternehmen Eneos eine Partnerschaft geschlossen habe, um die H2-MobilitĂ€t voranzutreiben und das Zukunftsprojekt Woven City, bei dem es um den Aufbau einer wasserstoffbasierten Modellstadt geht, zu realisieren. Am Fuße des Mount Fuji soll ein „lebendiges Labor“ entstehen, in dem die Bewohner vor Ort im Einklang mit der Natur und Technologie leben – intelligent, vernetzt und nachhaltig.

Anfang Juni starteten auch Renault und Plug Power ihr bereits im Januar 2021 angekĂŒndigtes Joint Venture. HYVIA soll an vier Standorten in Frankreich angesiedelt sein und schlĂŒsselfertige H2-MobilitĂ€tslösungen von leichten BZ-Nutzfahrzeugen bis hin zu kohlenstofffreiem Wasserstoff anbieten.

Der deutsche Technologiekonzern Schaeffler hat bereits im April 2021 eine strategische Kooperation mit dem chinesischen Brennstoffzellenunternehmen Refire begonnen. WĂ€hrend der Automobilausstellung Auto Shanghai unterschrieben Firmenvertreter eine Vereinbarung ĂŒber die gemeinsame Entwicklung von BZ-SchlĂŒsselkomponenten wie Bipolarplatten und Thermomanagementsystemen.

WÀhrenddessen verabschiedete sich die EPH elektronik Produktions- und Handelsgesellschaft mbH aus dem BrennstoffzellengeschÀft. Der Hersteller elektronischer Antriebstechnik hat Anfang des Jahres all seine BZ-AktivitÀten eingestellt.

Quellenangabe:

JCB erreicht H2-Meilenstein

Der britische Land- und Baumaschinenhersteller JCB hat im MĂ€rz 2023 die Produktion seines fĂŒnfzigsten H2-Verbrennungsmotors...

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