Hzwei Blogbeitrag

Beitrag von Sven Geitmann



3. Mai 2021



Titelbild:


Bildquelle:



H2-Campus fĂŒr Oberhausen

In Oberhausen plant ein Konsortium den Aufbau eines Wasserstoffzentrums. Der Campus for Hydrogen Technologies Oberhausen – HydrOB soll daran mitwirken, H2-Technologien in die Großindustrie, das Handwerk und auch in Privathaushalte zu bringen. Um lokal, regional, aber auch international Akteure zu unterstützen und den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft zu fördern, sollen Produktions- und Laborflächen in einem neuen Technologiekompetenzzentrum bereitgestellt sowie Informationsveranstaltungen durchgeführt werden. Esther Stahl vom Fraunhofer-Institut UMSICHT teilte HZwei gegenüber mit, dass auch Digitalisierung eine wesentliche Kompetenz sein werde. Zunächst steht allerdings die Erstellung eines Feinkonzepts an, bevor frühestens 2023 eine Betriebsaufnahme erfolgen kann. Neben dem Fraunhofer-Institut UMSICHT und der Stadt Oberhausen beteiligen sich MAN Energie Solutions und OQ Chemicals GmbH sowie regionale Institutionen an dieser Initiative.

www.oberhausen.de/hydrob

3 Kommentare

  1. Joe Schmidt

    PS:
    NatĂŒrlich sind es (leider) noch >95% fossile Erzeugung beim Wasserstoff. Leider kann man Tippfehler im Nachhinein nicht mehr korrigieren.

    Antworten
    • Anonymous

      Dann sollte man den Vorschlag machen, zur Entwicklung einer zukunftsweisenden Wasserstofftechnologie die Kernenergie befristet fĂŒr Forschungs — und Entwicklungsprojekte beim grĂŒnen Wasserstoff weiter zu VerfĂŒgung zu stellen! Man kann nicht so lange warten, bis genĂŒgend grĂŒne Energie (die mit Sicherheit kommen wird aber auf die wir noch Jahrzehnte warten mĂŒssen) zur VerfĂŒgung steht und dadurch eine wichtige Entwicklungsphase verschlafen.

      Antworten
  2. Joe Schmidt

    “In Oberhausen plant ein Konsortium den Aufbau eines Wasserstoffzentrums.”
    Wann plant denn die Branche, sich fĂŒr den massiven Ausbau der EE in Deutschland als Basis fĂŒr den benötigten grĂŒnen Wasserstoff einzusetzen?
    Bei heute immer noch >85% fossiler Erzeugung, also >95% dreckigem, grauen Wasserstoff ohne positiven Einfluss auf die Umweltbilanz fĂ€llt es schwer, die fortwĂ€hrenden Jubelberichte zu “Kompetenzzentrem” ernst zu nehmen. Das Problem ist heute doch nicht, Anwendungen fĂŒr H2 zu finden, sondern die (wirtschaftlich konkurrenzfĂ€hige) Herstellung von grĂŒnem Wasserstoff.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

preloader