Windenergie-Speicherung in Deutschlands Nordosten

Windenergie-Speicherung in Deutschlands Nordosten

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Windstrom im Vergleich zum Bedarf, © R. Hamelmann


Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in seiner Fassung von 2014 erlaubt im Falle einer Netzüberlastung die „Reduzierung der Einspeiseleistung“ von grünem Strom, verbunden allerdings mit der Pflicht, dies zu protokollieren. Bezahlen müssen dafür die Stromkunden, denn die Windparkeigner erhalten – auch wenn der Netzbetreiber den Windpark vom Netz nimmt – die übliche Einspeisevergütung. Und es wird reichlich Gebrauch von dieser Erlaubnis gemacht: Allein in Mecklenburg-Vorpommern (M-V) sind regelmäßig knapp 20 Windparks mit einer Leistung von jeweils über 20 MW betroffen. (mehr …)

Power-to-Gas ist derzeit en vogue

Power-to-Gas ist derzeit en vogue

ITM-Power-ibbenbueren

Elektrolyseur in Ibbenbüren (Quelle: ITM)

Die politischen Statements wiederholen sich mittlerweile schon fast wöchentlich. Kein Wunder, derzeit starten so viele Power-to-Gas-Vorhaben wie noch nie zuvor. Stets ist dann davon die Rede, dass „die PtG-Technologie das Potential hat, die Energiewende zum Erfolg zu führen“. Zuletzt waren Äußerungen wie diese beispielsweise bei der Inbetriebnahme in Mainz zu hören sowie in Ibbenbüren, aber auch beim Projektstart in Solothurn in der Schweiz. (mehr …)

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PtG-Anlage in Falkenhagen nimmt Betrieb auf

PtG-Anlage in Falkenhagen nimmt Betrieb auf

PtG-Falkenhagen

Die Fertigstellung der Elektrolyseuranlage erfolgte früher als erwartet.

„Im Zeitplan und auch im Kostenplan“ – dieses Prädikat hört man bei heutigen Bauvorhaben eher selten. Im Fall der Power-to-Gas-Anlage in Falkenhagen trifft es aber zu. Zu verdanken haben die Projektpartner diese Punktlandung insbesondere dem Projektleiter René Schoof, der die neue 2-MW-Anlage bereits am 13. Juni 2013, zwei Wochen vor der Zeit, einem Performance-Test unterzog, den alle Komponenten bestanden. Die Inbetriebnahme erfolgte am 28. August 2013 (mehr …)

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Greenpeace Energy steigt aus Power-to-Gas-Projekt aus

Greenpeace Energy steigt aus Power-to-Gas-Projekt aus

(Quelle: Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG)

(Quelle: Carsten Raffel / Greenpeace Energy eG)

Während anderswo neue PtG-Projekte starten, hat Greenpeace Energy eG die Arbeiten an ihrem Vorhaben in Niedersachsen eingestellt (s. HZwei-Heft Jan. 2013). Gegenüber HZwei erklärte ein Sprecher: „Es stimmt, wir haben Ende 2012 entschieden, uns aus dem konkreten Bauprojekt in Suderburg zurückzuziehen, haben jedoch weiterhin die Absicht, eine eigene Anlage zur Produktion von Windgas zu bauen. Grundlage der Entscheidung des Aufsichtsrates war eine umfangreiche Analyse und Neubewertung der finanziellen Investitionen und unternehmerischen Risiken (mehr …)

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Neue Bündnisse für Power-to-Gas

Neue Bündnisse für Power-to-Gas

Kohler (l.) und Diwald (r.) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung, in der Mitte: Altmaier, Foto: dena

Kohler (l.) und Diwald (r.) unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung, in der Mitte: Altmaier, Foto: dena

Im Jahr 2011 entstanden zwei Plattformen, die sich beide dem damals neu aufkommenden Thema der Energiespeicherung widmeten: Am 7. Dezember 2011 fiel der Startschuss für performing energy – Bündnis für Windwasserstoff, nachdem wenige Monate zuvor die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) die dena-Strategieplattform Power to Gas initiiert hatte. Nach fast zwei Jahren haben nun beide Akteure zueinander gefunden: Auf der diesjährigen Hannover Messe unterzeichneten Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, und Werner Diwald, Sprecher von performing energy, in Gegenwart von Bundesumweltminister Peter Altmaier eine Kooperationsvereinbarung. (mehr …)

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