Nationaler Wasserstoffrat nimmt Arbeit auf

Nationaler Wasserstoffrat nimmt Arbeit auf

Katherina Reiche
Katherina Reiche, © E.ON

Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) ist ein elementarer Bestandteil der von der Bundesregierung im Juni 2020 vorgestellten Nationalen Wasserstoffstrategie. Insgesamt 26 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurden berufen.

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HyFab – BZ-Forschungsfabrik in Ulm

HyFab – BZ-Forschungsfabrik in Ulm

Daimler-Chef Ola Källenius mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.)
Daimler-Chef Ola Källenius mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.)

Eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle dürften die Wissenschaftler auf dem Ulmer Eselsberg Anfang Juli 2019 durchlebt haben. Erst kam das Nein zum Batteriestandort, dann aber das Ja zum Brennstoffzellenstandort.

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Brennstoffzellen-Entwicklung fängt wieder von vorne an

17. Febr. 2006: Was gibt es Neues an der Wasserstofffront? Nicht viel. Zumindest gibt es kaum neue Produkte und das wird sich so bald auch nicht ändern, aber das macht nichts. So lautet kurz zusammengefasst das Resümee der E-world, die gemeinsam mit dem H2Congress am 16. Februar in Essen zu Ende gegangen ist.

Die E-world – energy and water ist seit jeher nicht unbedingt bekannt für seine vielen Aussteller oder gar Neuvorstellungen im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technik. Zwar findet in Essen alle zwei Jahre zeitgleich zur jährlichen Messe der Internationale Deutsche Wasserstoff Energietag, ein zweitägiger Wasserstoffkongress, statt, aber trotzdem schlagen immer nur einige wenige Aussteller ihre Zelte in der Ruhrstadt auf.

Die Gewichtung ist damit klar: die E-world kümmert sich vornehmlich um die Energie- und Wassertechnik und mehr oder weniger unabhängig davon tagen die Wasserstofffachleute. Über 300 Teilnehmer fanden in diesem Jahr den Weg zur Fachkonferenz, die von der Landesinitiative Zukunftsenergien Nordrhein-Westfalen und vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) organisiert wurde. Rund 70 Besucher waren allein schon Schülerinnen und Schüler, die ganz gezielt unter kompetenter Betreuung an die Zukunftstechnik herangeführt wurden.

Vorgetragen wurden aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und Entwicklung. Grundlegende Neuerungen waren jedoch Mangelware. Statt dessen wurde mehrfach konstatiert, dass aktuelle Projekte, die eigentlich schon kurz vor der Kommerzialisierung stehen sollten, zum Teil wieder in den F&E-Zustand zurückgestuft werden mussten, um aufs Neue Grundlagen- und Materialforschung zu betreiben.

Eine Verschiebung in den Zeitplänen war in den vergangenen Jahren schon wiederholt bei verschiedenen Vorhaben festzustellen. Derzeit richten aber viele Unternehmen ihre gesamten Konzepte neu aus, weil erste Feldtests Erkenntnisse zutage gefördert haben, die vorher so nicht abzusehen waren. Basierend auf diesen neuen Fakten müssen nun gesamte Entwicklungszyklen erneut durchlaufen werden.

Ein eindeutig positives Signal für die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technik ist dabei, dass dabei kaum Unternehmen aus diesem Sektor aussteigen oder ihre Aktivitäten sichtbar runterfahren. Stattdessen gibt es einen Konsens, dass keine unüberwindbare Hürden oder nicht zu lösenden Probleme vorhanden sind, die gesamte Technologie also durchaus zukunftsfähig ist.

Vielfach ist bereits derart viel Geld in die Erforschung dieser neuen innovativen Technik geflossen, dass sich viele Unternehmen einen Ausstieg gar nicht mehr leisten können. Einheitliche Meinung ist aber auch, dass es derzeit ohnehin keine Alternativen gibt, weswegen eine abermalige Verschiebung im Zeitplan akzeptiert wird. Dabei hilft die Erkenntnis, dass eine derartige Entwicklung auch in anderen Wirtschaftsbereichen nicht unüblich und somit kein Argument gegen diese Technik ist.

Neues Kompetenzzentrum für Batterien

Neues Kompetenzzentrum für Batterien

Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat in diesem Sommer ein neues Forschungsinstitut in Münster eingeweiht. Am 10. Juni 2014 eröffnete sie das Helmholtz-Institut Münster (HI MS), an dem fortan intensiv an neuer Batterietechnik geforscht werden soll. Zudem soll es die Kompetenzen des Forschungszentrums Jülich, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster insbesondere im Bereich von Elektrolytmaterialien bündeln. Es wird als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich betrieben und erhält – vornehmlich vom Bund – jährlich rund 5,5 Mio. Euro plus Investitionen in Höhe von (mehr …)

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