Point Twelve gewinnt Start-up-Pitch

Bildtitel: Siegerehrung fĂŒr Flore de Durfort von Point Twelve
Autor: Autor: Sven Geitmann
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18. September 2023

Point Twelve gewinnt Start-up-Pitch

Start-ups stehen fĂŒr Innovation – fĂŒr JungunternehmerInnen, die mit disruptiven Ideen neue Produkte oder Dienstleistungen in die Welt bringen. Ihnen gemein ist, dass sie Geld fĂŒr die GrĂŒndungs- und Markthochlaufphase benötigen. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Investoren sind da nicht nur hilfreich, sondern geradezu notwendig, um Ideen realisieren zu können. Damit Start-ups und Investoren zueinander finden, gibt es verschiedene Akteure und unterschiedliche Veranstaltungsformate, so wie H2UP, die am 20. Juni 2023 in Essen die Hydroverse Convention veranstaltet haben.

Die Location war kolossal: das Colosseum Theater im Essener Westviertel – eine ehemalige Industriehalle der Friedrich Krupp AG. Abgesehen von der angekĂŒndigten nordrhein-westfĂ€lischen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur waren ĂŒber 350 InvestorInnen, EntwicklerInnen und EntscheiderInnen aus der europĂ€ischen Wasserstoffwirtschaft erschienen.

Im Mittelpunkt standen die insgesamt 20 anwesenden Start-ups, von denen sich zwölf an einem Wettbewerb beteiligten, bei dem sie ihre Ideen in kurzen Pitches prÀsentierten und Fragen einer Jury beantworteten. Vom Ein-Mann-Unternehmen bis zum europÀischen Bushersteller waren unterschiedlichste Akteure vertreten.

Als Sieger aus diesem mĂ€nnerdominierten Pitch ging die einzige Frau hervor: Flore de Durfort (s. Foto). Als CEO und MitgrĂŒnderin von Point Twelve prĂ€sentierte sie souverĂ€n und charmant, wie sie mit ihren PartnerInnen dazu beitragen kann, möglichst zĂŒgig und einfach Wasserstoffprodukte weitestgehend automatisch zertifizieren zu lassen. De Durfort erlĂ€uterte gegenĂŒber HZwei: „Die IoT- und SaaS-Plattform von Point Twelve ermöglicht es Herstellern energieintensiver GĂŒter, ihre Produktion einfach und kontinuierlich als grĂŒn zu zertifizieren und zu monetarisieren. Durch die Automatisierung alter, manueller, intransparenter und nicht skalierbarer Zertifizierungs- und Verifizierungsprozesse sparen wir bis zu 90 Prozent Zeit im Prozess und schaffen Vertrauen in grĂŒne Produkte.“

Weiter erklĂ€rte sie: „Der anfĂ€ngliche Schwerpunkt liegt auf der Zertifizierung von nachhaltigen Gasen und Kraftstoffen, insbesondere aus grĂŒnem, erneuerbarem Strom und Wasserstoff. Wir haben uns bewusst dafĂŒr entschieden, mit der Wasserstoffzertifizierung zu beginnen – einem KernstĂŒck der industriellen Dekarbonisierung, bei dem die Probleme rund um die Zertifizierung und die Bereitschaft zum Outsourcing am grĂ¶ĂŸten sind.“

Organisiert wurde die Hydroverse Convention von der H2UP GmbH, einem Essener Acht-Personen-Unternehmen, das sich insbesondere der VerknĂŒpfung von Firmen, Hochschulen, Forschungsinstituten und Investoren verschrieben hat. UnterstĂŒtzt wird es vom Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen sowie den inzwischen vier Anteilseignern OGE, RAG Stiftung, TÜV SĂŒd und DLR.

 

Quellenangabe: Hydroverse-DSC

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