Signifikante H2-Mengen aus dem Ausland

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1. August 2022

Signifikante H2-Mengen aus dem Ausland

Thorsten Kasten, © DWV

Thorsten Kasten, © DWV

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) e. V. wird immer grĂ¶ĂŸer und erlangt angesichts der derzeitigen energiepolitischen Herausforderungen immer mehr an Bedeutung. Seit einigen Jahren entwickelt er sich an der Seite des Deutschen Verbands des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) zum zentralen Industrieverband. Um die Zusammenarbeit beider VerbĂ€nde noch weiter zu verbessern, wĂ€hlte das DWV-PrĂ€sidium im FrĂŒhjahr 2021 auf Vorschlag des DVGW Thorsten Kasten zum zweiten Vorstand (s. HZwei-Heft Juli 2021). HZwei sprach wĂ€hrend der Hannover Messe mit Kasten ĂŒber sein erstes Jahr beim DWV und mit Tilman Wilhelm, seit April dieses Jahres neuer Leiter Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit des DVGW, ĂŒber die Herausforderungen der Energiewelt.

HZwei: Sehr geehrter Herr Kasten, Sie sind seit 22. April 2021, neben Werner Diwald, Vorstand des DWV. Wie war Ihr Einstand?

Kasten: Die letzten drei Jahre vor meiner TĂ€tigkeit beim DWV waren geprĂ€gt von dem Aufbau neuer GeschĂ€ftsfelder bei der VNG AG, unter anderem bei Quartierslösungen, und der Kooperation mit Start-ups – also der Innovationsszene – im Hinblick auf die Transformation in der Energiebranche. Dabei konnten wir unter meiner FederfĂŒhrung zahlreiche Erfolge verzeichnen: unter anderem Kooperationen mit Start-ups, die sich auf Pyrolyse zur Wasserstofferzeugung fokussiert haben. Nach meiner langjĂ€hrigen TĂ€tigkeit in Energieversorgungsunternehmen sind die Aufgaben in einem Verband wie dem DWV selbstverstĂ€ndlich allgemeiner und vielschichtiger aufgebaut. Als Verantwortlicher fĂŒr die Themen Infrastruktur und Bildung sowie die allgemeine Verbandsorganisation und -entwicklung bringe ich viele Aspekte aus meinen bisherigen Funktionen sowie mein Wissen ĂŒber die Transformation der Energiebranche gezielt mit ein.

HZwei: Was genau ist das Ziel der Kooperationsvereinbarung zwischen DVGW und DWV?

Wilhelm: Beide VerbĂ€nde gehen davon aus, dass wir in der weiterentwickelten Energieversorgung zu Ă€hnlichen Anteilen wie heute GasmolekĂŒle brauchen – nur eben zunehmend grĂŒn und erneuerbar. Mit dem heutigen Erdgas- und kĂŒnftigen Wasserstoffnetz vertritt der DVGW einen wesentlichen Teil der Wertschöpfungskette, der – wie die vor- und nachgelagerten Bereiche Erzeugung und Anwendung – jetzt in die Umstellung auf Wasserstoff eingestiegen ist. DWV und DVGW verfolgen die gleichen Ziele, vertreten die gleichen Positionen und arbeiten deshalb zusammen.

HZwei: Wie gestaltet sich denn die Aufgabenverteilung zwischen den VerbÀnden?

Wilhelm: Der DVGW ist wissenschaftlich-fachlich sehr stark aufgestellt, nicht zuletzt ĂŒber die wissenschaftlichen Institute, die zur DVGW-Gruppe gehören. Daraus wird natĂŒrlich auch das Fundament fĂŒr die politische Argumentation hergestellt. DarĂŒber hinaus ist der DVGW als technischer Regelsetzer sehr nah an der Praxis und deshalb eine gute Schleuse zwischen Politik und Industrie.

Kasten: Der Fokus des DWV ist hauptsĂ€chlich auf die politische Arbeit ausgerichtet. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf Themen und GeschĂ€ftsfeldern, die darauf abzielen, einen deutschen und europĂ€ischen Wasserstoffhochlauf zu etablieren, um die kĂŒnftige Energieversorgungssicherheit zu gewĂ€hrleisten.[…]


 gekĂŒrzte Online-Version
Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

Interviewer: Sven Geitmann

Quellenangabe:
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