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Beitrag von Hydrogeit

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21. Februar 2022

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Interview mit Prof. Stephan Reimelt, Deutschland-Chef Bloom Energy

Prof. Stephan Reimelt, © Bloom
© Bloom

Das enorme Interesse an der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik hat den börsennotierten Unternehmen in diesem Bereich viel Aufmerksamkeit beschert. Für Brennstoffzellenhersteller wie Bloom Energy ist es jedoch schwer, von der Aufbruchstimmung in der H2-Branche auch wirklich zu profitieren, weil ihre Anlagen zunächst noch auf fossile Gase angewiesen sind. Über die Herausforderungen bei der dezentralen Energieversorgung mit Brennstoffzellenkraftwerken sprach HZwei mit Prof. Stephan Reimelt, dem Leiter für Geschäftsfeldentwicklung bei Bloom Energy in Deutschland.

HZwei: Sehr geehrter Prof. Reimelt, Sie sind im April 2021 zu Bloom Energy gekommen. Wie kam es dazu, dass Sie zum Deutschland-Chef eines US-amerikanischen Brennstoffzellenherstellers geworden sind?

Reimelt: Bevor ich zu Bloom Energy kam, war ich der CEO von GE Deutschland. Eine Reihe ehemaliger GE-Führungskräfte sind Teil des Führungs- und Managementteams von Bloom, darunter der frühere GE-CEO Jeff Immelt, der im Vorstand von Bloom Energy tätig ist, und Greg Cameron, der bei GE eine Reihe von leitenden Funktionen innehatte. Bloom hat sich an mich gewandt, um zu fragen, ob ich daran interessiert wäre, die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu leiten, während das Unternehmen in neue internationale Märkte expandiert.

HZwei: Sie waren zuvor als CEO für die DACH-Region und als Präsident bei General Electric tätig. Welche Parallelen sehen Sie zwischen Ihrer bisherigen und Ihrer neuen Tätigkeit?

Bloom Energy und GE sind beide zukunftsweisende Energieunternehmen. Beide haben die gleichen Ziele, mit ihrer Erfahrung innovative Energielösungen zu präsentieren und anzubieten.

HZwei: Wie sind Ihre ersten Erfahrungen bei Bloom?

Wir müssen Energie neu denken mit neuen Verfahren und Produkten, um den weltweiten Herausforderungen gerecht zu werden. Die Nachfrage nach Blooms Technologie wächst. Wir erzielen Quartal für Quartal Rekordumsatz. Wir sehen Nachfrage von vielen Organisationen in Europa. Wir haben damit begonnen, unsere hocheffizienten Hochtemperatur-Festoxidelektrolyseure international auszuliefern. Wir machen große Fortschritte auf unserem Technologiefahrplan, um unsere neuen Produkte auf den Markt zu bringen. Es ist eine unglaubliche Zeit, jetzt Teil des Bloom-Teams zu sein.

HZwei: Als Mitglied der internationalen Geschäftsführung zählt auch die Expansion der Unternehmensaktivitäten nach Deutschland zu Ihren Aufgaben. Welchen Ansatz verfolgen Sie, um das zu erreichen?

Unser Ziel ist klar: Wir bringen saubere, zuverlässige und kostengünstige Energie. Wir möchten hocheffiziente Energie auf den lokalen Markt bringen. Es ist wichtig, dass der öffentliche wie auch der private Sektor zusammenarbeiten, um die Energieherausforderungen zu lösen.[…]

… gekürzte Online-Version

Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

Autor: Sven Geitmann

1 Kommentar

  1. Alfred Röck

    Energie “Neue denken” ? Schön ! Dann fangen Sie gleich an, Hr. Prof. Reimelt, CEO bei Bloom, u. sprechen Sie sich pro WINDRÄDER endlich aus, um sauberen Strom fĂŒr die Elektrolyse zu haben, um H2 zu erzeugen !
    ++ Statt, ohne es zu nennen, weiterhin heimlich H2 aus dem Erdgas (CH4) , abzuspalten !
    II) Analog LĂŒgner Min.PrĂ€s. Söder, hatte vor seiner Wahl zum Min. PrĂ€s. 1000 WKA fĂŒr BY versprochen, u. schnell vergessen ! Er hat ie 10 H Verordnung des Seehofer, immer noch nicht gestrichen ! (Bedeutet bei der WKA ENERCON E -160, Höhe Nabe = 166m – einen Abstand von 249 m x 10 = 2490 m; 2,5 km !
    III) Der NATIONALE DEUTSCHE STROM- HAUSHALT 2030
    ——————————————————————————————————————————————————
    A) 2,3 % FlÀche = 490 TWhel zusÀtzlich pro annum, d.h. ca. zusÀtzl. soviel, wie 2020 verbraucht wurde
    [488,7 TWhel ].
    B) 214 TWhel / a offshore (Lt. Fraunhofer-IWES):
    POTENTIAL, Summe ÎŁ = 704 TWhel / annum
    =================================================================================
    IV) Mit 490 TWh onshore ersetzen:
    a) 159 TWh fĂŒr Laden von 32,7 Mio E-Cars, + Erzeugung von Wasserstoff (H2), fĂŒr H2-Cars; 12000 km/ a; (Eig. Berechnungen);
    b) Die 61 TWh vom Atomausstieg u. die 161 TWh vom Kohleausstieg;
    c) Strom fĂŒr 7 Mio WĂ€rmepumpen… = 45 TWhel, um 15,2 Mio t Heizöl zu ersetzen!
    d) Synthese von 10,2 Mio t KEROSIN, das 2020 in D getankt wurde; nötig: 270 TWhel;
    Summe ÎŁ = 159+61+164+ 45 + 270 = 699 TWhel/ a;
    ÜBERSCHUß : 704 – 699 = 5 TWhel/a. [Eig. Berechn.]; 8.3.2022 Alfred Röck

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