DWV fordert konkreten Fahrplan fĂŒr Wirtschaftswunder

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Von Hydrogeit

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5. Januar 2022

DWV fordert konkreten Fahrplan fĂŒr Wirtschaftswunder

Portrait Gastgeber Olaf Lies, niedersÀchsischer Umweltminister
Gastgeber Olaf Lies, niedersÀchsischer Umweltminister

Am 26. Oktober 2021 hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband (DWV) sein 25-jĂ€hriges VerbandsjubilĂ€um in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin gefeiert. ErgĂ€nzend dazu gab es einen parlamentarischen Abend mit zahlreichen prominenten Teilnehmern. In dessen Mittelpunkt stand die nachdrĂŒckliche Botschaft an die neue Bundesregierung, dass man als ein Verband, der sich seit 1996 fĂŒr eine nachhaltige Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie einsetzt, jetzt endlich einen konkreten Fahrplan fĂŒr den Hochlauf einer H2-Wirtschaft erwarte.

AnlĂ€sslich der gleichzeitig in Berlin laufenden Koalitionsverhandlungen forderte der Verband ein „schnelles Handeln“ und die VerstĂ€ndigung auf „konkrete Maßnahmen fĂŒr einen schnellen Markthochlauf“. Die anwesenden VertreterInnen der H2-Industrie waren sich darĂŒber einig, dass „nur mit erneuerbaren Energien in Kombination mit Wasserstoff ein investitionssicherer und wirtschaftlich erfolgreicher Umbau der deutschen und auch europĂ€ischen Energiewirtschaft gelingen kann“ und forderten die neue Bundesregierung auf, jetzt die erforderlichen regulatorischen Rahmenbedingungen fĂŒr mehr Planungssicherheit zu schaffen.

„Die neue Bundesregierung hat es in der Hand, dass ein erneutes deutsches Wirtschaftswunder unseren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern zugutekommt.“

Werner Diwald, DWV-Vorstandvorsitzender

„Wasserstoff könnte die Ampel im wahrsten Sinne zum Leuchten bringen.”

Jorgo Chatzimarkakis, GeneralsekretÀr Hydrogen Europe

Bemerkenswert an diesem Abend war der wiederholte Hinweis verschiedener Vertreter darauf, dass ausreichend Kapital vorhanden und Geld doch nun wirklich nicht das Problem sei. Damit aber diese Finanzmittel investiert wĂŒrden, brĂ€uchten die Firmen Vertrauen, also Planungssicherheit. Dann werde es am Geld nicht hapern, so die einhellige Meinung.

Der DWV setzt sich fĂŒr den Aufbau einer grĂŒnen Wasserstoffwirtschaft als Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung ein. In der Branche werden indessen immer wieder auch andere Herstellungsarten ins Spiel gebracht, auch wenn gleichzeitig gerne beteuert wird, man wolle beim Wasserstoff kein Farbenspiel spielen.

Autor: Sven Geitmann

Quellenangabe:

Wasserstoff ist ein Megatrend

Das Thema Wasserstoff hat es in den vergangenen Jahren aus der Nische auf die große politische BĂŒhne geschafft. Nicht nur in...

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