LadesÀulenverordnung verabschiedet

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13. April 2016

LadesÀulenverordnung verabschiedet

Ladesaeulen-verordnungDie neue LadesĂ€ulenverordnung (LSV, s. HZwei-Heft Jan. 2016) hat Ende Februar 2016 den Bundesrat passiert. Die Mindestanforderung besagt jetzt, dass öffentliche LadesĂ€ulen mindestens ĂŒber einen Typ-2-Stecker und SchnellladesĂ€ulen zudem ĂŒber einen Combo-Stecker (CCS) verfĂŒgen mĂŒssen. Alte Anlagen genießen Bestandsschutz, so dass auch CHAdeMO im Markt bleiben kann. Eine Zusatzregelung ermöglicht es, dass Tesla kein CCS an neuen Superchargern anbieten muss, was von einigen Branchenvertretern als indirekte Förderung der US-Firma interpretiert wurde.
Dirk Arnold aus dem Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie (BMWi) erklĂ€rte Anfang MĂ€rz: „Uns war es total egal, welcher Steckerstandard gewĂ€hlt wurde. Weil aber keine Einigung gefunden werden konnte, musste ausnahmsweise ĂŒber Regulierung vorgegangen werden.“ Ein strittiger Punkt in §2(9) wurde zunĂ€chst abgeschwĂ€cht und soll nun bis zum 18. November 2016 in einer zweiten LadesĂ€ulenverordnung geregelt werden.
Von Verbandsseite (BSM, LEMnet-Europe, Park+Charge, TFF) wurden die Änderungen des Bundesrats begrĂŒĂŸt. In einer Stellungnahme hieß es: „Die elektromobile Ladeinfrastruktur in Deutschland kann sich [
] nunmehr zukunftsfĂ€higer entfalten. Die Betreiber von Stromtankstellen dĂŒrfen auf klare Regeln hoffen.“ Ihrer Meinung nach ist damit ein Kompromiss aus angemessener Standardisierung und zugleich Vielfalt und Marktorientierung auch in Deutschland gefunden worden.

Quellenangabe:

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