Klein, kleiner, mini

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30. Juni 2015

Klein, kleiner, mini

2. April 2009 – Beim Wettlauf um die kleinste Brennstoffzelle dĂŒrfte die UniversitĂ€t von Illinois mittlerweile ganz weit vorne liegen. Deren Energiewandler misst gerade mal 3 mm x 3 mm x 1 mm und ist voll funktionsfĂ€hig. Wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtete, erzielte der erste Prototyp mit Wasserstoff eine Spannung von 0,7 Volt bei 0,1 Milliampere StromstĂ€rke. Mit einer TankfĂŒllung arbeitet das System 30 Stunden.
Probleme bereiteten allerdings zunĂ€chst die PeripheriegerĂ€te. ?Derart verkleinerte Komponenten benötigen zumeist mehr Energie fĂŒr ihren Betrieb, als das Brennstoffzellensystem liefern kann”, erlĂ€utert der Wissenschaftler Saeed Moghaddam. Deswegen verzichtet er auf Pumpen und baut auf OberflĂ€chenspannung. Die Minizelle verfĂŒgt ĂŒber lediglich vier Komponenten: Das oben liegende Wasserreservoir wird durch eine dĂŒnne Membran von dem darunter befindlichen Metallhydrid getrennt. Über kleine Löcher gelangt Wasserdampf nach unten und bildet Wasserstoff. Ist ausreichend H2-Gas vorhanden, drĂŒckt es die Membran hoch und verschließt die Löcher. Der eigentliche Strom wird in der unten liegenden Elektroneneinheit erzeugt.

Der Betrieb von Mobiltelefonen sei damit zwar noch nicht möglich, aber fĂŒr Mikroroboter könnte sie durchaus geeignet sein, insbesondere wenn noch die erhoffte Verzehnfachung der StromstĂ€rke erreicht wird.

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