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Beitrag von Sven Geitmann

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30. Juni 2015

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DWV erstellt Forderungskatalog

25. Februar 2009 – Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. hat auf seiner Jahrespressekonferenz Mitte Februar 2009 in Berlin einen Forderungskatalog vorgestellt. Darin geht es um die Manifestierung von Wasserstoff und Brennstoffzellen als Elemente eines zukünftigen nachhaltigen Energiesystems. Der Verband fordert unter anderem die Steuerbefreiung für Wasserstoff als Energieträger, egal aus welchen Energiequellen er hergestellt wird. Dies beinhalte ausdrücklich auch die Herstellung aus Erdgas, da dieser Weg notwendig sei, um den Übergang vom fossilen zum erneuerbaren Zeitalter bewältigen zu können.
Darüber hinaus führte Dr. Joachim Wolf, stellvertretender Vorsitzender des DWV-Vorstands, aus, dass auch die Nutzung von Biomasse in Frage komme, allerdings stets unter dem Gesichtspunkt eines intelligenten und schonenden Umgangs mit allen Ressourcen sowie mit Energie. Zu einer Konkurrenzsituation mit der Lebensmittelwirtschaft dürfe dies allerdings nicht führen. Wolf erläuterte: ?Wir essen die Garbe und fahren mit dem Stengel.?

Mit besonderem Interesse verfolgten die Anwesenden die Ausführungen von Peter Froeschle, Leiter der Abteilung Marktentwicklung bei der Daimler AG, der für Ende des Jahres die Präsentation des Nachfolgemodells der brennstoffzellenbetriebenen A-Klasse in Aussieht stellte. Er betonte: ?Die B-Klasse ist absolut kundentauglich. [?] Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass Wasserstoff und Batterien elementare Bausteine für eine nachhaltige Zukunft sein werden.? Der DWV-Vorsitzende Dr. Johannes Töpler ging noch etwas weiter und sagte: ?Strom, Wasserstoff und Brennstoffzelle werden die Säulen der Infrastruktur für Transport, Speicherung und Verteilung erneuerbarer Primärenergien sein.?

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Hinsichtlich des bisher Erreichten zeigte sich Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Schmidtchen zufrieden: ?Wir sind besonders froh darüber, dass der technische Fortschritt und die politische Unterstützung im Moment synchron laufen. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.? Gleichzeitig forderte der DWV eine stärkere bundespolitische Unterstützung bei der Vereinheitlichung von Zulassungsregelungen im öffentlichen Bereich, und zwar länderübergreifend.

Kategorien: 2015-2017 | News
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