BP grĂŒndet Hydrogen Energy

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30. Juni 2015

BP grĂŒndet Hydrogen Energy

10. Juni 2007 – Der Mineralölkonzern BP (Beyond Petroleum) hat Mitte Mai die GrĂŒndung eines Joint Ventures mit Rio Tinto angekĂŒndigt: Hydrogen Energy. Das neue Unternehmen, das in Weybridge im SĂŒdosten von England angesiedelt sein wird, soll Kraftwerke fĂŒr Strom aus Wasserstoff unter Einlagerung des Kohlendioxids (CCS – Carbon Capture and Storage) planen, bauen und betreiben. Sobald Hydrogen Energy kartellrechtlich genehmigt ist, soll zudem ein BĂŒndnis zwischen BP und General Electric (GE) in das Unternehmen integriert werden.
Inhalt des BĂŒndnisses von BP und GE ist die gemeinsame Entwicklung und Nutzung von mindestens fĂŒnf Wasserstoffkraftwerken, die auch zur Entwicklung neuer Techniken beitragen sollen. Dazu zĂ€hlt die Integration von Gasifizierungs- und Stromerzeugungstechnologien in Projekte zur Stromproduktion aus Wasserstoff. Außerdem wollen die Großkonzerne die Stromerzeugung aus fossilen Ressourcen mit der Abspaltung und unterirdischen Einlagerung von Kohlendioxid kombinieren. GE-Chef Jeffrey Immelt und der designierte Chef von Hydrogen Energy Lewis Gillies gaben die Vereinbarung auf einem von GE veranstalteten Medientag bekannt, der sich mit der nĂ€chsten Generation sauberer Technologien und innovativer Umweltpartnerschaften befasste.

Die beiden Partner beabsichtigen, fĂŒnf Wasserstoffkraftwerke zu bauen, bei denen die Gasifizierungs- und Turbinentechnologie von BP zum Einsatz kommt. Dabei wird Petrolkoks oder Kokskohle als Ausgangsprodukt verwendet. Der Wasserstoff wird zum Antrieb einer Gasturbine genutzt, um Strom zu erzeugen. Und durch die Integration der CCS-Technologie sollen rund 90 Prozent des Kohlendioxids, das sonst in die AtmosphĂ€re gelangen wĂŒrde, aufgefangen und eingelagert werden. Jede der im Industriemaßstab geplanten Anlage soll rund 500 Megawatt Strom erzeugen ? ausreichend fĂŒr rund 325.000 US-Haushalte. ?Stromerzeugung aus Wasserstoff unter großflĂ€chigem Einsatz von Kohlendioxidabspaltung und -einlagerung ist eine sehr reale Möglichkeit, den steigenden Energiebedarf der Welt zu befriedigen und gleichzeitig schĂ€dliche UmwelteinflĂŒsse zu begrenzen”, sagte Lewis Gillies.

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