Werner Diwald ist neuer DWV-Vorsitzender

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3. Juli 2014

Werner Diwald ist neuer DWV-Vorsitzender

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Der alte Vorsitzende Dr. Johannes Töpler (l.) und der neue Werner Diwald

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) hat seit der diesjĂ€hrigen Mitgliederversammlung am 27. Mai einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Mit nur einer Gegenstimme wĂ€hlten die Teilnehmer Werner Diwald zum neuen Verbands-Chef. Er tritt die Nachfolge von Dr. Johannes Töpler an, der aus AltersgrĂŒnden nicht wieder kandidiert hatte. Die ĂŒbrigen Vorstandsmitglieder wurden bis auf Dr. Andreas Ziolek, der wegen beruflicher VerĂ€nderungen ausschied, in ihren Ämtern bestĂ€tigt.
Der ehemalige Daimler-Mann Töpler, der vor zwölf Jahren in den Vorstand kam und diesen insgesamt elf Jahre lang leitete, bedankte sich wĂ€hrend des Vereinstreffens in Krefeld bei den Mitgliedern fĂŒr das ihm entgegen gebrachte Vertrauen. In seiner „Abschiedsrede“ erklĂ€rte er, dass er fortan etwas mehr Zeit dafĂŒr verwenden werde, seine „acht Enkelkinder auf ein Leben mit Wasserstoff vorzubereiten“. Weiter berichtete der promovierte Physiker, seinen Ausstieg habe er seit drei Jahren – seit Erreichen der Altersgrenze – vorbereitet. Nun sei der richtige Zeitpunkt fĂŒr die Einleitung des geplanten und fĂ€lligen Generationswechsels (s. HZwei-Heft Juli 2013) gekommen, da jetzt ein geeigneter Nachfolger in Person von Diwald gefunden sei. Ganz ausscheiden wird der Lehrbeauftragte fĂŒr Regenerative Energien an der Hochschule Esslingen allerdings nicht: Da Diwald als voll im Berufsleben stehender GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Encon Europe GmbH ansonsten Zeitprobleme bekommen wĂŒrde, bat er seinen VorgĂ€nger, als stellvertretender Vorsitzender weiterhin einen Teil der anfallenden Arbeit zu ĂŒbernehmen. Prof. Dr. Birgit Scheppat behĂ€lt indes ihren Posten als zweite Stellvertreterin.
Werner Diwald, der im vergangenen Jahr in den Vorstand gewĂ€hlt worden war, bedankte sich in seiner ersten Rede als Vorsitzender ausdrĂŒcklich fĂŒr die hervorragende Arbeit des bisherigen Vorstandes und insbesondere bei Johannes Töpler, der sichtlich gerĂŒhrt Blumenstrauß und Dank entgegennahm. In seinen weiteren AusfĂŒhrungen prĂ€sentierte sich der neue Verbandsboss eher als „Politikversteher“ und weniger als Wissenschaftler. Der gelernte Kaufmann erklĂ€rte, er sei kein Technikexperte, aber davon gebe es ja bereits ausreichend viele im Vorstand. Was er mitbringe, seien gute Kontakte zu wichtigen EntscheidungstrĂ€gern sowie ein VerstĂ€ndnis fĂŒr politische AblĂ€ufe. Diese wolle er gerne einsetzen, um politische Entscheidungen wie beispielsweise bei der aktuellen EEG-Novellierung im Sinne der DWV-Mitglieder positiv zu beeinflussen.

Quellenangabe:
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