BASF schließt Fuel-Cell-Standort in den USA

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2. August 2013

BASF schließt Fuel-Cell-Standort in den USA

Membran fĂŒr Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzellen (Foto: BASF)

Membran fĂŒr Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzellen (Foto: BASF)


Der deutsche Chemiekonzern BASF hat am 1. August 2013 die Schließung seiner Tochtergesellschaft BASF Fuel Cell Inc. bekannt gegeben. In einer Pressemeldung hieß es, das Ludwigshafener Großunternehmen werde sich vom GeschĂ€ft mit Membran-Elektroden-Einheiten in Somerset, New Jersey, trennen und sich zukĂŒnftig auf Katalysatoren und Adsorbentien fĂŒr Brennstoffzellen konzentrieren. BASF hatte bereits am 1. Januar 2010 seine Entwicklungsarbeiten an CeltecÂź-Membran-Elektroden-Einheiten fĂŒr Hochtemperatur-PEM-Brennstoffzellen aus GrĂŒnden der „KompetenzbĂŒndelung“ von Frankfurt nach Somerset verlagert. Die neuerlichen Restrukturierungsmaßnahmen waren aus Sicht von BASF notwendig geworden, da „die Fortsetzung des GeschĂ€fts aus wirtschaftlicher Sicht nicht zu rechtfertigen war“, wie der Leiter der europĂ€ischen BZ-AktivitĂ€ten, Dr. Carsten Henschel, gegenĂŒber HZwei erklĂ€rte. Weiter sagte Henschel, der seit zehn Jahren an MEAs geforscht hat: „Der von uns adressierte Markt fĂŒr stationĂ€re Anwendungen ist fragmentiert durch die vielen Brennstoffzellentechnologien und konventionelle Technologien, was die Wachstumsperspektiven hier auf lĂ€ngere Sicht begrenzt.“
In Somerset arbeiteten rund 25 US-amerikanische Mitarbeiter, die sich nun nach neuen BetĂ€tigungsfeldern umschauen mĂŒssen. Aktuell noch offene AuftrĂ€ge sollen von Ludwigshafen aus abgearbeitet werden. BASF Fuel Cell war 2007 aus PEMEAS GmbH hervorgegangen, die BASF 2006 akquiriert hatte. PEMEAS war ein Spin-off der Celanese AG, die wiederum aus der Hoechst AG entstanden ist.

Quellenangabe:

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1 Kommentar

  1. Arno A. Evers

    Das wird nicht die letzte Schließung dieser Art sein …
    NUR die staatlichen Förderungen ab zugreifen
    ist eben NICHT genug fĂŒr tragfĂ€hige GeschĂ€ftsmodelle!

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