Enertrag soll Wind-Wasserstoff an Greenpeace Energy liefern

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18. Januar 2012

Enertrag soll Wind-Wasserstoff an Greenpeace Energy liefern

Nachdem erst am 7. Dezember 2011 das BĂŒndnis fĂŒr Wind-Wasserstoff „performing energy“ gegrĂŒndet worden war, hat gestern der Koordinator dieser Plattform, die Enertrag AG, verkĂŒndet, es werde „zukĂŒnftig grĂŒnen Wasserstoff direkt in das deutsche Erdgasnetz einspeisen“, der dann ĂŒber den Tarif proWindgas von Greenpeace Energy vertrieben werde. Enertrag selber spricht in diesem Zusammenhang von einem „Meilenstein fĂŒr Power-to-Gas, die Einspeisung von Wasserstoff aus Windkraft in das Gasnetz.“
Enertrag-Vorstand Werner Diwald erklĂ€rte: „Mit der Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz wird die zentrale Herausforderung der Speicherung erneuerbarer Energie angegangen und gleichzeitig der notwendige Netzausbau im elektrischen Bereich abgemildert. Power-to-Gas ist Voraussetzung fĂŒr die Energiewende und ermöglicht deren Umsetzung.“
Konkret geht es darum, dass das brandenburgische Unternehmen aus Dauerthal am 17. Januar 2012 einen Vertrag mit dem in Hamburg ansĂ€ssigen Unternehmen Greenpeace Energy e.G. unterzeichnete, demzufolge „im Jahr 2012 bis zu 400 MWh Wasserstoff“ geliefert werden sollen. Der dafĂŒr notwendige Netzanschluss zum Gasnetz befindet sich in Planung und soll noch in diesem Jahr in unmittelbarer NĂ€he zum Hybridkraftwerk realisiert werden. Weiter heißt es: „Ab dem kommenden Jahr sind 1,2 GWh vereinbart.“

Quellenangabe:

JCB erreicht H2-Meilenstein

Der britische Land- und Baumaschinenhersteller JCB hat im MĂ€rz 2023 die Produktion seines fĂŒnfzigsten H2-Verbrennungsmotors...

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13 Kommentare

  1. Arno A. Evers

    Die Frage ist doch:
    Seit wann liefert die Enertrag in der Anlage in der Uckermark
    “Power to gas”,
    d.h.: Seit wann wird dort kontinuierlich wie viel Wasserstoff
    in das dortige, von EON(!!!!) betriebene Gas-Netz eingespeist?
    Und wie sind diese im Jahr 2012 versprochene Zahlen inzwischen,
    in 2015 eingehalten?:
    Zitat aus: “Enertrag soll Wind-Wasserstoff an Greenpeace Energy liefern
    vom 18. Januar 2012 von Hydrogeit” …
    Zitatanfang:
    “….Konkret geht es darum, dass das brandenburgische Unternehmen aus Dauerthal am 17. Januar 2012 einen Vertrag mit dem in Hamburg ansĂ€ssigen Unternehmen Greenpeace Energy e.G. unterzeichnete, demzufolge „im Jahr 2012 bis zu 400 MWh Wasserstoff“ geliefert werden sollen. Der dafĂŒr notwendige Netzanschluss zum Gasnetz befindet sich in Planung und soll noch in diesem Jahr in unmittelbarer NĂ€he zum Hybridkraftwerk realisiert werden. Weiter heißt es: „Ab dem kommenden Jahr sind 1,2 GWh vereinbart….“
    Zitatenende.
    Sind diese Zahlen bis heute, 03. 12. 2015, jemals erreicht worden?
    Oder welche dann? Wer kann das verbindlich wissen?

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  2. Hydrogeit

    Auszug aus einer Pressemeldung von Greenpeace Energy:
    “proWindgas ist der erste Fördertarif fĂŒr die innovative Windgas-Technologie. Hierbei wird Windstrom in Gas umgewandelt und ins Gasnetz einspeist. Gaskunden von Greenpeace Energy erhalten zunĂ€chst 100 Prozent Erdgas und zahlen einen Förderbetrag von 0,4 Cent pro Kilowattstunde, mit dem Greenpeace Energy die Windgas-Technologie fördert. Aktuell wird die Windgas-Anlage der Firma Enertrag im brandenburgischen Prenzlau fĂŒr die proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ans Gasnetz angeschlossen. Die erste Einspeisung ist noch fĂŒr dieses Jahr vorgesehen.”

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  3. Hans SchĂŒtzner

    Es wird Zeit,das Wasserstoff zur Dezentralisierung angewendet wird.
    Der Streit zwischen den BĂŒrgern und der Regierung wĂŒrde stark gemildert,da kein Strom-Netzausbau stattfinden wĂŒrde, sondern das vorhandene Gasnetz verwendet werden könnte.
    Außerdem brĂ€uchten wir kein Strom verschenken,bei ĂŒberschĂŒssiger Energieproduktion,wie z.B. Windparks und Solar-Felder. Ich glaube,das Wasserstoff nicht teurer ist gegenĂŒber Benzin, hierzu gibt es schon Vergleichsrechnungen der Amerikaner und auch der Deutschen, siehe Diplomarbeiten an der UNI.

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  4. Dr. Rudolf Lauff

    Meine Empfehlung an die HZwei Redaktion:
    Fragen Sie bei Herrn Diwald nach, wann es denn mit der Produktion des “GrĂŒnen Wasserstoffs” in Frauenthal los geht? Die Tagesschau meldete zwar schon im Herbst letzten Jahres, dass das Hybridkraftwerk in Betrieb gegangen sei, doch aus Windstrom gewonnener Wasserstoff ist dort leider noch nicht in den Vorratstanks.
    Mit besten GrĂŒĂŸen aus dem Rheinland
    Dr. Rudolf Lauff

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    • Arno A. Evers

      das stimmt, danke Herr Dr. Lauff
      Das ist tatsÀchlich dir Frage. Ich habe die Anlage gesehen,
      aber da lief sie NICHT. Nur die Klimaanlage macht ein brummendes
      GerĂ€usch. Zumal Herr Diwald wohl auch inzwischen als “Consultant” arbeitet …
      und auch Dipl.-Ing. Florencio Gamalio, der eigentlich entscheidende Mann, der die Enertrag H2-Anlage implementiert hatte, firmiert heute unter:
      IFEU e.V. Stralsund.
      Alles sehr mysteriös und schwer nachvollziehbar!

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      • Anonymous

        Hallo Herr Evers,
        ich wĂŒrde mich sehr dafĂŒr interessieren, was aus dem Projekt der Enertrag in Frauenthal geworden ist. Habe die Sache aus dem Auge verloren. Allerdings stĂŒnde es insbesondere Ihrer Redaktion gut zu Gesicht, das mal etwas “investigativer” nachforschen. Die GrĂŒnde können eigentlich nicht im Bereich Technik liegen.
        MfG
        Rudolf Lauff

        Antworten
          • Hydrogeit

            Sehr geehrte Herren,
            hier im HZwei-Blog erscheinen “nur” kurze Meldungen zu diesen Themen. Mehr Details ĂŒber “Investigativeres” lesen Sie in der Print-Ausgabe der Zeitschrift HZwei.
            Dort steht u.a., dass Herr Diwald mittlerweile als Berater und Vorsitzender des DWV tĂ€tig ist. Das Hybridkraftwerk in Dauerthal produziert grĂŒnen Wasserstoff, der u.a. in Berliner H2-Tankstellen genutzt wird. Greenpeace Energy bietet einen entsprechenden Stromtarif an, hat sich zwischenzeitlich von einem PtG-Projekt in Niedersachsen zurĂŒckgezogen und sucht derzeit neue Partner fĂŒr ein neues Projekt. Dies nur in KĂŒrze zu Ihrer Information.
            Gruß, Geitmann

          • Arno a. Evers

            Danke, herr geitmann,
            DAS hört sich alles nicht gerade sehr vielversprechend an.
            Und ich wundere mich weiterhin (seit 1995 ĂŒbrigens…),
            warum das alles SO schleppend vorangeht.
            Vielleicht sind da nicht die richtigen Leute dran?
            technische grĂŒnde kann es ja eher nicht haben,
            zumal im Prinzip alles in den 1970er Jahren schon da war!*
            Very strange indeed!

  5. Arno A. Evers

    Bitte auf die Worte:
    Zitat:
    >>> …soll Wind-Wasserstoff… <<>>…werde „zukĂŒnftig grĂŒnen Wasserstoff direkt
    in das deutsche Erdgasnetz einspeisen…<<<
    achten.
    Wer heutige Pressemitteilungen lesen kann, weiss, was das bedeutet:
    Das es der Enertrag AG nach bisher 5 jÀhriger Planungs- und Bauzeit bis heute
    leider nicht wirklich gelungen ist, Wasserstoff in das Erdgasnetz einzuspeisen.
    Auch wurde bisher kein Fahrzeug an einer Tankstelle mit diesem Wasserstoff betankt.
    Woran mag das wohl liegen?
    Schade eigentlich, zumal der von der Enertrag selbst entwickelt und gebaute eine weltweite Spitzenleistung darstellt.

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  6. JĂŒrgen Heinrich

    Der Bezug von Power to Gas ist natĂŒrlich seit 1.01.2012

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  7. JĂŒrgen Heinrich

    Hallo,
    ich freue mich sehr auf den Bezug Ihres Gases ( ich bin seit 1.12.2012 Kunde bei Greenpeace Energy). Auf eine solche Möglichkeit haben wir vom Verein Energietisch- LĂŒbeck lange gewartet.
    In dem obigen Link können Sie z.B.eine PrĂ€sentation, Appelle zur Windkraft und Ă€hnliche AusfĂŒhrungen von uns finden. Hier gehen wir auf die dezentrale Energie fĂŒr LĂŒbeck ein. In der PrĂ€sentation schlagen wir vor, auch fĂŒr LĂŒbeck einen solchen Feldversuch mit einem Hybridkraftwerk zu starten. Power to Gas ist darin ein wichtiger Baustein. Das hier vorgeschlagene Konzept ist offen, unfertig und mit einem Buch zu vergleichen, in dem noch nicht alle Kapitel geschrieben sind.
    An dieser Stelle möchte ich Herrn Diwald an unser GesprÀch in Hannover (Fa. Synertec(!??) erinnern. Sie versprachen, sich unser Konzept einmal anzuschauen und uns Ihre Meinung dazu kundzutun!
    Soviel erst einmal dazu
    Viele GrĂŒĂŸe…………………………. und ein gutes Vorankommen mit “Power to Gas”
    JĂŒrgen Heinrich

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