Umfrage zum weiteren Werdegang der ElektromobilitÀt

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25. August 2011

Umfrage zum weiteren Werdegang der ElektromobilitÀt

Das Thema „ElektromobilitĂ€t“ ist nun schon seit ĂŒber zwei Jahren ein Dauerbrenner, lĂ€nger als viele Beobachter erwartet haben. Jetzt tauchen aber dennoch Anzeichen auf, dass die erste Aufregung um Elektrofahrzeuge eventuell Erwartungen geweckt haben könnte, die diese nicht erfĂŒllen können.
So gab Ende August 2011 der chinesische MinisterprĂ€sident Wen in der Parteizeitung zu Protokoll, es sei nicht sicher, „ob diese Fahrzeuge sich letztlich durchsetzen“ wĂŒrden, auch wenn „die Entwicklung von Elektroautos gerade erst begonnen hat.“ Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtete weiterhin, auch der chinesische Autobauer Build Your Dreams (BYD) habe bereits mehrfach die MarkteinfĂŒhrung von E-Autos verschoben.
Kommt jetzt also doch noch das Tal der TrÀnen, in dem die ElektromobilitÀt von der RealitÀt eingeholt wird, Àhnlich wie es vor Jahren bei der Brennstoffzellentechnik war?
Dazu ist auch Ihre Meinung gefragt. Wie schÀtzen Sie die weitere Entwicklung und die Potentiale der ElektromobilitÀt ein?
Unter allen Antworten verlost der Hydrogeit-Verlag Einkaufsgutscheine von Amazon, die mit freundlicher UnterstĂŒtzung von www.strompreise.net zur VerfĂŒgung gestellt werden.
Einfach wahlweise unten einen Kommentar einfĂŒgen oder eine E-Mail schreiben.
1. Am Gewinnspiel nimmt jeder teil, der an der Umfrage teilnimmt.
2. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel bestĂ€tigen Sie, dass Sie ĂŒber 18 Jahre alt sind.
3. Eine Barauszahlung des Gewinns findet nicht statt.
4. Mitarbeiter vom Hydrogeit Verlag sind ausgeschlossen.
5. Im Falle eines Gewinns mĂŒssen Sie persönliche Daten ĂŒbermitteln. Die Daten werden ausschließlich im Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel verwendet.
6. Die 5 Ausgelosten gewinnen bei dieser Umfrage jeweils einen Amazon-Gutschein im Gegenwert von 10 Euro und werden am 1. Oktober 2011 per Zufall ermittelt.
7. Der Verlust der Gewinnberechtigung tritt 14 Tage nach Gewinnspielende ein sollten bis dahin keine Daten vom Gewinner vorliegen.
8. Das Gewinnspiel findet ohne GewÀhr statt.
9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Quellenangabe:

21 Kommentare

  1. Patrick

    @Ramtam:
    Hehe, wie alt bist Du denn?
    Also ich denke schon, dass ich oder besser wir das in naher Zukunft erleben werden.
    Mein Freund und ich haben vor uns Mitte nĂ€chsten Jahres so ein Elektro-Auto anzuschaffen. Die sehen ja mittlerweile auch ganz ansprechend aus. Nur das mit dem Aufladen dĂŒrfte noch interessant, bzw. schwierig werden.

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  2. Ramtam

    Ich fĂŒr meinen Teil bin schon sehr auf die Elektrofahrzeuge gespannt und vor allem hoffe ich sehr, das ich es noch erleben werde, wie Fahrzeuge mit regenerativer Energie arbeiten. Ich denke das wird kĂŒnftig noch sehr sehr spannend werden.

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  3. Hydrogeit

    So, die offizielle Umfrage ist abgeschlossen. Die Auslosung der Gewinner hat bereits stattgefunden und die Sieger wurden benachrichtigt. Herzlichen GlĂŒckwunsch!
    Der Dank gilt aber natĂŒrlich auch allen anderen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.
    Und selbstverstÀndlich können auch noch weiterhin Kommentare an dieser Stelle abgegeben werden, diese nehmen dann aber nicht mehr an der Verlosung teil.
    Gruß, Sven Geitmann

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  4. Doris Holler-Bruckner

    Die ElektromobilitĂ€t wird kommen, das bin ich mir sicher. Am Zweiradmarkt ist sie in manchen Bereichen ja bereits da. Wer hĂ€tte vor 5 Jahren gedacht, dass binnen kurzer Zeit soviele Menschen auf einem E-Bike fahren werden. Ein Umdenken ist in manchen Bereichen notwendig, aber das dieses bereits gestartet hat, zeigt die abnehmende Anzahl von Autos in manchen StĂ€dten. Andere Nutzermodelle sind die Zukunft, Kombinationen von unterschiedlichen Verkehrsmitteln. Es gibt in Österreich schon Modellregionen, die zeigen, dass es geht, die Mehrheit der Nutzer hat mit den Reichweiten kein Problem.
    In der jetzigen Phase braucht die E-MobilitĂ€t noch einiges an UnterstĂŒtzung, aber sie ist meiner Meinung nach nicht mehr aufzuhalten.

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  5. Dr. Thorsten Michler

    Elektrifizierte Autos werden kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Sie sind leise und emittieren kein CO2, was will man mehr? Außerdem macht das Fahren richtig Spaß, weil man vom Start weg 100% Drehmoment zur VerfĂŒgung hat. Mit einem Opel Ampera lĂ€ĂŸt man an der Ampel auf den ersten 100m jeden Porsche hinter sich …
    Autos mit Verbrennungsmotor sind technisch fast perfekt, 100 Jahre Entwicklungsarbeit von zig 1000 Ingenieuren hat diese Technologie an die Grenzen des Machbaren getrieben. Diesen Vorsprung muß man bei Elektroautos erstmal aufholen, hier betrĂ€gt die Entwicklungszeit vielleicht 10-15 Jahre. Daß man trotzdem bereits schon fast marktreif ist, ist eine Meisterleistung.
    Hybride sind zu schwer und zu teuer, sie sind bestenfalls eine BrĂŒckentechnologie hin zu voll elektrifizierten Autos. Bei reinen Batterieautos ist nicht absehbar, daß das Reichweitenproblem gelöst werden kann. Mit einer Reichweite Mega City Vehicle). Also bleibt nur das Brennstoffzellenauto als voll alltagstaugliches Auto fĂŒr Kurz- und Langstrecken, da eine TankfĂŒllung schon heute fĂŒr ca. 500km reicht. Alleiniges Entwicklungsziel ist die Kostenreduktion und in 100 Jahren werden Autos mit Verbrennungsmotor nur noch im Museum oder bei Oldtimerrennen zu sehen sein.

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  6. Achim Behrenwaldt

    Reine Batterie-Autos werden sich wegen ihrer geringen Reichweite wohl nur als Stadtautos durchsetzen, wobei vor allem an Taxis und Lieferwagen (Handwerker, Zustelldienste etc.), Mietwagen (Carsharing) und private Zweitwagen zu denken ist. Voraussetzung ist allerdings, dass sie nicht teurer sind als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor, also erst, wenn sie in grĂ¶ĂŸerer Serie gebaut werden. Ein Problem ist die lange Ladezeit, so dass das nicht öffentlich unbewacht, sondern nur in der Garage oder auf dem BetriebsgelĂ€nde möglich ist. Das ist ein erhebliches Handycap, denn gerade in der Stadt hat nicht jeder eine Garage oder einen bewachten Parkplatz zur VerfĂŒgung !
    Die vollstĂ€ndige Ablösung des Verbrennungsmotors ist nur mit der Brennstoffzelle möglich. Die braucht aber Wasserstoff. Der Vorteil: Auch Benzinmotoren können auf Wasserstoff umgestellt werden, so dass eine relativ schnelle Umstellung des Verkehrs auf emissionsfreie Antriebe möglich ist, wenn der Wasserstoff in großen Mengen sehr kostengĂŒnstig (z.B. aus Biomasse) hergestellt wird. Daran wird zurzeit sehr intensiv gearbeitet !

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  7. Enno

    Meiner Meinung nach krankt das ganze Thema “umweltfreundlichere Autos” daran, dass diese allesamt erstmal viel teurer sind, als “normale” Autos. Dazu kommt, dass diese Autos allesamt Nachteile zu den “normalen” Autos haben: Reichweite, Komfort, Infrastruktur…
    Warum sollte ich also ein eAuto kaufen? Zumal die Thematik bei Firmenwagen in meinen Augen noch abstruser ist: Hier bezahle ich als Privatperson, die einen Firmenwagen in Anspruch nimmt/ nehmen darf, monatlich 1% des Kaufpreises. Von den geringeren Unterhaltskosten habe ich gar nichts, denn die ĂŒbernimmt der Arbeitgeber. Erneut die Frage: Warum sollte ich fĂŒr mehr Geld und Aufwand weniger Komfort und Sicherheit haben wollen?
    Solange es keinen Àhnlichen Durchbruch gibt, wie der von Röhrenfernseher zu Flachbildschirm, wird sich IMHO nichts Àndern.

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  8. Karl Klein

    Die ElektromobilitĂ€t hat Chancen, wenn wir flexibel genug sind, unsere Denkweise den Gegebenheiten anzupassen. Auf der IAA Nutzfahrzeuge im Sept. 2010 wurde von namhaften Herstellern beeindruckend gezeigt, was jetzt schon mit Elektrofahrzeugen möglich ist. Die Reichweite wird noch kritisiert. FĂŒr kleine Besorgungen, wie z. B. Bank, Post, Apotheke und Supermarkt wĂŒrde der elektrisch angetriebene Zweitwagen allemal ausreichen. Ob wir uns den Luxus dauerhaft leisten können, mit einem 4-sitzigen PKW als Einzelperson zum Einkaufen zu fahren und 3 Sitze ungenutzt zu lassen, möchte ich auch fĂŒr den privaten Bereich bezweifeln. Angenommen, der Elektro-Kleinwagen kostet € 30.000 im Vergleich zum Diesel-/Benzin getriebenen Kleinwagen mit € 10.000, dann ist das Elektrofahrzeug noch um den Faktor 3 zu teuer.
    Aufgrund steigender Kosten ist der BĂŒrger angehalten, mit dem Euro verantwortlich umzugehen und vor allem keine Schulden zu machen. Das 3-fache fĂŒr ein Elektroauto wird der BĂŒrger nicht ausgeben. Das GeschĂ€ftsmodell Car2Go in Ulm hat uns erstaunlicherweise gezeigt, dass ein solches Auto auch von mehreren BĂŒrgern der Stadt genutzt werden kann. Also umdenken – ist eine Möglichkeit die ElektromobilitĂ€t zu fördern. Dies kann ich als BĂŒrger und Autofahrer nicht alleine – es geht leider nur, wenn der Einzelne an einem gemeinschaftlich, sinnvollen und ökologischen Projekt partizipiert. Es ist bekannt, dass der Lithium-Ionen-Akku noch nicht den Leistungsanforderungen des Kunden entspricht. Als Interessent eines Elektro-Kleinwagens habe ich mich immer gefragt, warum der Kunde einen Preis von angenommen € 30.000 bezahlen soll, wobei der Akku einen anteiligen Preis bis zu € 15.000 ausmacht. Als potentieller KĂ€ufer könnte ich mir vorstellen, dass der Hersteller einen marktĂŒblichen Preis im Vergleich zum Benziner-/Diesel PKW anbietet und die Batterie auf Mietbasis gegen ein akzeptables Mietentgelt zur VerfĂŒgung stellt. Cost Sharing, also die Kosten auf den Hersteller und EigentĂŒmer/Nutzer aufzuteilen, wĂ€re die Chance, das Elektrofahrzeug schneller in den Markt zu bringen. Das Denken der Unterscheidung zwischen Hardware und Software hat sich beim Elektroauto noch nicht ausreichend durchgesetzt.
    Die IT-Branche hat sich gerade bei Nutzermodellen viel weiter entwickelt, wie vergleichsweise die Automobilindustrie. Der BĂŒrger und Autofahrer ist es gewohnt, entweder EigentĂŒmer des Fahrzeuges zu sein, oder das Auto ĂŒber Leasing oder Miete in seinem Besitz zu haben.
    Folgendes GeschĂ€ftsmodell könnte den Markt fĂŒr Elektrofahrzeuge antreiben.
    Der KĂ€ufer eines Elektrofahrzeuges ĂŒbernimmt dies zu einem marktĂŒblichen und wettbewerbsfĂ€higen Preis in sein Eigentum. Der Lieferant stellt den Lithium-Ionen-Akku
    bei. Auf der Basis eines Miet- oder Nutzervertrages kann der Lieferant seine Entwicklungsarbeiten des Akkus voranbringen. Der KĂ€ufer eines Diesel-/Benzin-PKWs kauft heute ja auch im Prinzip die Hardware (Auto), die Software zum Betreiben des Fahrzeuges (Kraftstoff) erhĂ€lt er nicht vom PKW-Hersteller, sondern von einem namhaften Mineralöllieferanten, der in Partnerschaft mit der Automobilindustrie zusammenarbeitet. Der Lieferant des Akkus profitiert aus dem Cost-Sharing-Modell insofern, in dem der Nutzer des Elektrofahrzeuges bereit ist, die aufgezeichneten Daten ĂŒber den Lebenszyklus der Batterie an das Entwicklungslabor zurĂŒckzugeben. Das Akku-Entwicklungslabor nimmt die Echtdaten entgeben, um die Forschungs- und EntwicklungstĂ€tigkeiten voranzubringen. Die ElektromobilitĂ€t, unabhĂ€ngig davon, ob das Auto elektrisch angetrieben wird oder ĂŒber eine Brennstoffzelle versorgt wird, hat Chancen auf dem Markt erfolgreich zu werden. Neue Chancen gehen jedoch mit dem Mut der Anbieter einher, traditionelle Pfade zu verlassen und mit neuen Nutzermodellen Kaufanreize fĂŒr Elektrofahrzeuge zu schaffen.

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  9. Karl Brenner

    E-MobilitĂ€t hat so lange ein LĂŒgenmĂ€ntelchen, so lange in die Batterien Strom aus Kernkraftwerken eingespeist wird. Die KapazitĂ€t der Batterien ist leider noch das Problem. Sollten effizientere Speichereinheiten erfunden werden, wĂŒrde diese MobilitĂ€t rasch AnhĂ€nger finden.
    Leider sind noch viel zu viele Großkonzerne nich an E-MobilitĂ€t und an Wasserstoffverbrennung interessiert. Deren Verantwortliche verhindern sicher eine rasche Entwicklung und verdrĂ€ngen die UmweltschĂ€den. Vermutlich muß zuerst das Erdöl zur Neige gehen, bis diese Machtpositionen aufgegeben werden. Derzeit wĂŒrde eine große Flotte von E-Mobilen auch die Elektroindustrie in Nöten bringen. Aber wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben.

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  10. Stein Gerhard

    Bei dem Thema ElektromobilitĂ€t und Klimaschutz / Energiewandel etc. mĂŒssten wir zuerst einmal dafĂŒr sorgen, dass wir auch genĂŒgend regenerativ Energie erzeugen können, bevor wir die uns ĂŒber Wasserstoff, bzw. Akku betriebene MobilitĂ€t in grĂ¶ĂŸerem Stil unterhalten können.
    Hierzu macht es nach heutigem techn. Stand Sinn, auf möglichst vielen DÀchern PV Anlagen, Windkraftanlagen, Biogas Anlagen etc. zu erbauen, die von intelligenten Smart (Grid) Systemen gesteuert werden können.
    Am besten, die BĂŒrgerschaft grĂŒndet, beteiligt sich z.B. bei lokalen Energiegenossenschaften, und die Stadtwerke werden die entspr. Energiemanager die theoretisch Strom von privaten Anlegern Strom kaufen, bzw. an die auch wieder Strom verkaufen (Energie.Netzwerke) können.
    Aus dem temporĂ€ren zu “viel” an el. Energie könnte man dann nachhaltigen Wasserstoff erzeugen (MobilitĂ€t/Heizen/Stromerzeugung).
    Ich glaube, erst wenn wir theoretisch nachhaltig Energie im “Überfluss” erzeugen können (Sonne / Wind / …..), haben wir auch die Möglichkeit Wasserstoff hieraus zu erzeugen, um eine nachhaltige, ökologische MobilitĂ€t zu erreichen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass es in naher Zukunft (<= 5J.) , Hybrid Fahrzeuge gibt, die aus reiner regenerativer Energie angetrieben werden (5-10KWh Akku fĂŒr den Kurzstreckenverkehr /Stadt u. Wasserstoff – Brennstoffzelle fĂŒr die lĂ€ngeren Fahrten).
    Außerdem dĂŒrfen wir bei der obigen Thematik das Heizen unserer WohnhĂ€user etc. nicht vergessen.
    In diesem Sinne erhoffe ich mir, dass die Menschheit zum ĂŒberleben Ihrer selbst zu einer "Energie-Revolution" bereit ist, und Deutschland hierzu eine Vorreiterstellung einnehmen könnte.

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  11. Stefan Zimmerli

    Das grösste relative Wachstum stellte ich zum Thema MobilitÀt bei den E-Bikes fest. Mit wenig Kraft-aufwand lÀsst es sich damit komfortable und ohne Staus durch die StÀdte und Dörfer flitzen.
    Je nach Region und Gegebenheit der Topografie werden die Fahrzeuge gewĂ€hlt. ZusĂ€tzlich wird der Benutzer je lĂ€nger je mehr eine Kosten-Nutzenanalyse erstellen. Wer mehr Zeit zur VerfĂŒgung hat wird auch etwas lĂ€nger und dafĂŒr kostengĂŒnstiger unterwegs sein.
    Vermehrt sehe ich als primĂ€rer EnergietrĂ€ger LNG (Liquefied Natural Gas). Dies kann ĂŒber grössere Distanzen transportiert werden und anschliessend wieder in gasförmigen Zustand gebracht werden. Mit einem Reformer könnten wir nebst dem LNG und CNG auch H2 dem Konsumenten anbieten.
    Aufgrund des Energiebedarfes der heutigen Fahrzeuge (Der Konsument möchte ja keine SchwĂ€che zei-gen und mit einem PS-starken Fahrzeug glĂ€nzen) und bei der Erwartung einer Reichweite von mehr als 400 km werden batteriebetriebene Fahrzeuge nicht den heutigen AnsprĂŒchen genĂŒgen.
    Erst bei einem radikalen Umdenken in Bezug auf die Fahrzeugwahl sowie die Anpassung auf das Fahr-verhalten auf den Strassen lassen sich leichtere und dadurch auch schwÀchere Fahrzeuge verwenden. Durch zusÀtzliche Intelligenz dieser neuen Fahrzeuge lÀsst sich auch die Fahrsicherheit wieder erhöhen, sodass die Unfallstatistik auf gleichem Niveau bleiben wird.
    Daher empfehle ich heute ein Erdgasauto zu fahren, morgen das Wasserstoffauto bestellen gehen und den Kindern beibringen, dass weniger PS mehr zum Umweltschutz fĂŒr ĂŒbermorgen ist, denn die Zu-kunft gehört unseren Kindern, aber der Wechsel startet in den Köpfen der erfahrenen Eltern, welche heuten den grössten Einfluss auf die Generation unserer Zukunft haben!

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  12. Dr. Otto Walch

    Es wird soviel geredet und dann nichts getan. Auch wenn es ein Rennen gegen den medialen Wind ist, wird sich langsam aber sicher Wasserstoff und damit Brennzellen, begleitet von noch einigen Nischenprodukten durchsetzen. Wenn jemand eine leichte, handliche und höchstenergiedichte Batterie erfinden könnte, wÀre er der neue Bill Gates. Ich erwarte mir also eine langsam, aber stetige Zukunft mit neuen Technologien.

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  13. Martin Luce

    Das Zeitalter des Explosionsmotors geht seinem grossem kommerziellen Ende entgegen.
    Solange uns die Schwerkraft am Boden bindet, wird der E-Antrieb die breite Alternative werden.
    Das die planetaren Resourcen begrenzt sind, ist eine Binsenweisheit – daher: eine Ausbeutung, bei der Umweltzerstörungen finanziell mit eingerechnet werden, und zwar im globalen Maßstab, gewinnt ja mit der CO2 Berechnungssystematik schon an Bedeutung. Dies einige Dekaden weitergedacht bringt uns ganz sicher weg vom Kohlenstoff und hin zum Strom.
    Na gut, wenn es ganz schlecht kommt, werden wir den Esel wieder anspannen.

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  14. Stefan Fröhling

    Wenn man alles streicht, was staatliche Förderung bekommt, dann gehört auch das seit Jahren dazu: Atomenergie, Landwirtschaft, Kohleförderung etc….
    Alles was zu E-MobilitĂ€t gehört, ist heutzutage noch am Anfang der Entwicklung. E-Scooter sind heute schon konkurrenzfĂ€hig und machen wesentlich mehr Spaß zum Fahren, schon alleine wegen der fehlenden LĂ€rmverschmutzung und fehlender Vibration des Verbrennungsmotors!
    Der Opel Ampera wird zeigen, daß dieses Konzept auch fĂŒr lĂ€ngere Reichweiten das optimale ist. Die Zukunft ist elektrisch und beinhaltet regenerative Energien wie Sonne, Wind und Wasser.
    Zukunfttechnologien brauchen Förderungen vorallem, wenn Firmen deren Sinn nicht erkennen (wie die deutsche Autoindustrie).

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  15. Gerard Planche

    Wir mĂŒssen hier weit und breit sehen, weil wir Verantwortung tragen. Die ElektromobilitĂ€t kommt, weil sie die vernĂŒnftigste Art der MobilitĂ€t ist (außer Muskelkraft). Man kann und darf mit dem Verbrennen von fossilen Kraftstoffen nicht weiter so gehen, wenn man die BedĂŒrfnisse der ganzen Weltbevölkerung und die Umweltbelastungen betrachtet. Auch wenn einige noch glauben, dass wir die Klimaprobleme nicht verursacht haben, bleiben wir die einzige, die etwas dagegen tun können! Die meisten technische Schwierigkeiten der E-MobilitĂ€t sind ĂŒberwunden, sei es Batterien oder Brennstoffzellen. FĂŒr die erste millionen Batterie-Elektroautos ist keine teuere Infrastruktur notwendig: zu Hause und bei der Arbeit reicht. Brennstoffzellenautos sind schon etwas komplizierter als BEV, sind aber die Lösung fĂŒr lĂ€ngere Strecken mit E-Fahrzeugen. Nichts unmögliches steht im Wege unseren Ingenieuren, um diese Autos in naher Zukunft auf die Straßen zu bringen. Der Mensch im Westen muss sich jetzt endlich an die heutigen und zukĂŒnftigen KapazitĂ€ten der Erde anpassen. FĂŒr uns heißt es klar, mit weniger durchzukommen: kleiner, leichter, einfacher, intelligenter… . Es geht. Und mit (erneuerbarem-) Strom sogar besser. Jetzt, wenn der Staat unsere Gewohnheiten mit gezielten finanzieller UnterstĂŒtzung umwandeln möchte ist es doch angenehmer als mit Gesetzen!

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  16. Dr. Karlhorst Klotz, Mobility 2.0 - Nachhaltige MobilitÀt

    ElektromobilitĂ€t ist technisch noch nicht weit genug entwickelt, um kurzfristig eine Lösung zu sein. Aber sie gibt – weil herkömmliche BeschrĂ€nkungen wegfallen – AnstĂ¶ĂŸe, was im Fahrzeugbau alles möglich ist und wirkt dadurch “bewusstseinerweiternd” 🙂
    Letztendlich geht es doch darum, wie man individuelle MobilitĂ€t mit weniger CO2 – also nachhaltig – realisiert, egal ob mit sparsamen Verbrennern/Erdgasanstrieben/Elektromobilen etc. oder in der Kombination mit öffentlichem Verkehr.

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  17. Detlef Gast

    Elektroautos sind politische Flickschusterei
    Entsprechend meiner Analyse hat mit der der Jahrtausendwende das Kapital auch in der Technik das Ruder ĂŒbernommen:
    Alles was mit Energie zu tun hat, unterliegt persönlichen Befindlichkeiten.
    Es ist ein Übel, wenn Geld Geld verdient und keine Werte geschaffen werden.
    Das Elektroauto ist genauso ein energetischer Unsinn Photovoltaik, man braucht dazu nur den energetischen Aufwand bis zum Verbraucher betrachten.
    Wenn man wirklich Energie sparen wollte, hĂ€tte man mit dem Sahara-Projekt schon lĂ€ngst begonnen. Die Lösungen sind vorhande, die Technik ist verfĂŒgbar und polisch kann man so etwas allemal regeln; bei Griechenland hat man ja auch ĂŒber Nacht Geld locker gemacht.
    Also, sagt Mao Tsetung: Auch der lÀngste Marsch fÀngt mit dem ersten Schritt an.
    Übrigens in den 30-er Jahren waren wir bezĂŒglich der Enereffizient schon einen Schritt weiter,
    aber da konnte auch nicht jeder machen was er will oder nicht. Siehe hierzu das Beispiel EHEC oder warum braucht jedes Land ein anderes Abitur: Die Mittelschicht als HaupttrĂ€ger der Ausbildung zu gewerblichen Mitarbeitern weiß bei der Hauptschule nie, woran sie ist.
    Und so kommt eines zum andern, was keinen Sinn macht, genauso wie die polische Flickschusterei mit den Elektroautos

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  18. sven joesting

    Die Brennstoffzellenentwicklung steht heute da, wo sie 2001/2 sein wollte. Durchbruch auf diversen Feldern = KFZ, Backup-Power, Gabelstapler, Luftfahrt, Schiffbau u.v.a.Und: Wasserstoff lĂ€sst sich immer gĂŒnstiger produzieren (auch grĂŒner via Elektrolyse..Wind, Solar..); zudem wird Infrastruktur parallel aufgebaut (ca. 1000 Tankstellen bis 2017); Daimler ist Frontrunner…1.,Grosserie in 2014…FĂŒr eMobility sprechen kurze Distanzen; dagegen die Batterieproblematik…Bequemlichkeit (nur 3 Minuten beim Wasserstofftanken)..700.000 Ladestationen fĂŒr 1 Mio KFZ gegen 1.000 Tankstellen fĂŒr zig Mio KFZ ref Wasserstoff. Heute schon mit Wasserstoff ca. Euro 9 fĂŒr 100 KM (indes ohne Steueranteil)..Und: Speichermedien immer sichtbarer. Brennstoffzelle kann Verkaufsschlager der deutschen KFZ-Industrie werden.
    Kurzum: langfristig laufen beide Weg zusammen = Batterie; aber heute wĂŒrde ich der Brennstoffzelle das grössere und schnellere Potential geben…

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  19. Fuggazzi

    Reine E-MobilitĂ€t wird noch fĂŒr lange Zeit ein Nischendasein fristen, weil keine flĂ€chendeckende Infrastruktur zur VerfĂŒgung steht und diese auch niemand finanzieren will (erklĂ€rter Maßen Bund, aber auch die Energiekonzerne E.ON und RWE). Sie kommt nur fĂŒr Pendler in Frage, die zu Hause laden können und einen ĂŒbersichtlichen Weg zur Arbeit haben.
    Brennstoffzellen werden sich im Markt generell nicht durchsetzen, die Technologie ist zu komplex, die SpeicherfhÀigkeit von Wasserstoff Àhnlich bescheiden wie die von elektrischer Energie.
    Am ehesten werden sich Hybride durchsetzen, die vielleiht nur noch 1 L je 100 km verbrauchen (Range extender). Dieser Treibstoff könnte ggf. regenerativ erzeugt werden. Fahrzeuge mit B100 sind heute schon kein Problem. E100 wÀre auch technisch möglich.

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  20. Arno A. Evers

    …alles was staatlich gefoerdert wird – mit z.B.Leuchtturmprojekten oder Cluster mit Meilenstein-Plaenen, hat schon ein Geschmaeckle!
    Oder hat jemand schon mal etwas von einer staatlichen Fierderung von Mobil-Telefonen gehoert? Odfer einer Foerederung fuer laptops? Ich ncht und trotzem haben diese ihren globalen Markt erobert. Vielleicht gerade deshalb, weil es KEINE staatliche Fierderung dafuer gab…
    Mehr hier:
    http://www.hydrogenambassadors.com/background/implementation-time-of-new-products.php

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    • Enno

      Mobiltelefon als auch Notebooks sind aber “cool” und ein “Statussymbol”. Mit einem kleinen Kabinenroller-e-Auto wird man eher belĂ€chelt… Bei Autos zĂ€hlen halt nach wie vor PS und Schnelligkeit.

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