Umfangreiches Förderprogramm fĂŒr ElektromobilitĂ€t gefordert

Bildtitel:




28. April 2011

Umfangreiches Förderprogramm fĂŒr ElektromobilitĂ€t gefordert

In punkto ElektromobilitĂ€t galt im Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft (BMWi) bisher stets die Sprachregelung, dass zu gegebener Zeit ĂŒber geeignete Fördermaßnahmen nachgedacht werde. Auch vom Bundesministerium fĂŒr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hieß es stets zurĂŒckhaltend, dass ein „technologieoffener Ansatz“ verfolgt werde. Dies hatte zuletzt Dr. Veit Steinle nochmals wĂ€hrend der Hannover Messe am 4. April 2011 betont.
Mittlerweile mehren sich jedoch die Stimmen, die ein stĂ€rkeres Engagement seitens der Bundesregierung in diesem zukunftstrĂ€chtigen Sektor fordern. So hatte beispielsweise Bayerns Umweltminister Markus Söder von der Bundesregierung verlangt, ein milliardenschweres Förderprogramm fĂŒr ElektromobilitĂ€t aufzusetzen. GegenĂŒber dem Focus erklĂ€rte Söder Ende MĂ€rz 2011: „Wir brauchen ein neues nationales Energiekonzept.“ Weiter hieß es aus Bayern: „Die Elektro- oder Hybrid-Autos mĂŒssen mit einer deutlichen Steuersenkung gefördert werden. Wir wollen grĂŒne Kennzeichen fĂŒr Elektro-Autos durchsetzen.“ Zudem berichtete das Nachrichtenmagazin, Söder habe in einem Konzeptpapier eine finanzielle UnterstĂŒtzung in Höhe von insgesamt sechs Milliarden Euro gefordert. Gleichzeitig kĂŒndigte der Umweltminister an, dass Bayern ein eigenes Programm zur Förderung der ElektromobilitĂ€t auflegen wolle.
SpĂ€testens seit der Hannover Messe mehren sich die Anzeichen, dass sich bis zu diesem Sommer tatsĂ€chlich etwas tun könnte. So erklĂ€rte beispielsweise Ursula Heiner-Esser, parlamentarische StaatssekretĂ€rin im Bundesminister fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), wĂ€hrend des Forums MobiliTec: „Die Koalition wird ein neues Programm zur Förderung der ElektromobilitĂ€t vorm Sommer herausbringen.“ Auch Prof. Dr. Henning Kagermann hatte bereits durchblicken lassen, dass in dem zweiten Bericht der Nationalen Plattform ElektromobilitĂ€t angemessene Fördermaßnahmen befĂŒrwortet werden (s. Kagermann).

Quellenangabe:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

preloader