IAA Mobility fand erstmals in MĂŒnchen statt

Bildtitel:

Von Hydrogeit





4. Januar 2022

IAA Mobility fand erstmals in MĂŒnchen statt

Eingang IAA, © IAA Mobility
© IAA Mobility

Bei den Ausstellern kam insbesondere das zweigeteilte Messekonzept gut an: Neben den Hallen auf dem MessegelĂ€nde wurde auch die MĂŒnchener Innenstadt als AusstellungsflĂ€che genutzt. Im Bereich des Brennstoffzellenantriebs zeigten insbesondere die Zulieferer Neuigkeiten. Sie haben hier ein großes Marktpotenzial ausgemacht und gehen davon aus, dass die Technologie ĂŒber den Nutzfahrzeugsektor auch in den Pkw-Bereich vordringen wird.

Die Mischung macht’s – könnte man sagen, wenn man den Restart einer der weltweit bedeutendsten Automobilmessen, der IAA Mobility, charakterisieren will. Seit 1951 war Frankfurt am Main alle zwei Jahre als Standort der Internationalen Automobil-Ausstellung gesetzt. Doch die weitreichenden Transformationsprozesse in der Automobilindustrie haben den Veranstaltungsort genauso hinweggefegt wie Teile des bisherigen GeschĂ€ftsmodells der Branche. Das wurde einem als Besucher gleich beim Betreten der Messehallen klar. Anstatt von glitzernden Boliden wurde man etwa in der Halle B1 von einer Start-up-Area inklusive Lounge begrĂŒĂŸt.

Neben Elektroautos waren auf den StĂ€nden der insgesamt 774 Aussteller auch E-FahrrĂ€der, E-Scooter, MobilitĂ€tsdienstleistungen und Stadtplanungstools zu finden. „Hier in MĂŒnchen haben wir zusammen prĂ€sentiert und diskutiert, was in Zukunft zusammen gedacht werden muss“, sagte Hildegard MĂŒller, PrĂ€sidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), der die IAA Mobility in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit der Messe MĂŒnchen veranstaltete. Die Mischung war dabei vielseitig angelegt: Autohersteller waren mit insgesamt 98 AusstellungsflĂ€chen vertreten, dazu kamen 75 Fahrradmarken, 152 Zuliefer- und Tech-Unternehmen sowie 78 Start-ups.

Die Veranstalter brachten zudem die Messe dorthin, wo MobilitĂ€t vor allem stattfindet: in die Innenstadt. Eine Blue Lane, auf der ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge getestet werden konnten, verband das MessegelĂ€nde mit einer belegten PrĂ€sentationsflĂ€che von 195.000 m2 mit dem Ausstellungsbereich in der MĂŒnchener City (65.000 m2). An dem einen oder anderen zu wuchtigen Stand und an den Open Spaces in der Innenstadt kam hier und da Kritik von BĂŒrgerInnen und KommunalpolitikerInnen. Deswegen sollten im Rahmen der geplanten Veranstaltungen 2023 und 2025 die FlĂ€chen stĂ€rker reguliert werden, vermeldeten die damit befassten AusschĂŒsse des MĂŒnchner Stadtrats.


 gekĂŒrzte Online-Version

Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

Autor: Michael Nallinger

Quellenangabe:

JCB erreicht H2-Meilenstein

Der britische Land- und Baumaschinenhersteller JCB hat im MĂ€rz 2023 die Produktion seines fĂŒnfzigsten H2-Verbrennungsmotors...

mehr lesen

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

preloader