Das sollte ein Lexus werden

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Von Hydrogeit

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31. August 2021

Das sollte ein Lexus werden

Fahrbericht ĂŒber den Toyota Mirai 2

Toyota Mirai 2

Der erste Eindruck vermittelt unmittelbar, dass dieser Mirai kein gewöhnlicher Toyota ist. Sein Design ist fĂŒr den europĂ€ischen Geschmack sehr viel gefĂ€lliger als das seines VorgĂ€ngers – und er ist grĂ¶ĂŸer, schicker, edler als der Mirai 1. Dieser Eindruck wird unterstrichen durch die Aussage des Direktors der Berliner ReprĂ€sentanz von Toyota Motor Europe, Ferry Franz, dieses Modell habe eigentlich ein Lexus werden sollen.

Lexus ist die Edelmarke von Toyota, die in derselben Liga wie Mercedes, BMW und Audi spielt. GegenĂŒber den europĂ€ischen Anbietern muss sich der japanische Hersteller mitnichten verstecken, denn der Mirai 2 kommt als sportliche Limousine daher, die mit guter Verarbeitung und edlem Design ĂŒberzeugt. Die CoupĂ©-Form entlockt auch eingefleischten BMW-Liebhabern lobende Worte, insbesondere da der Mirai 1 fĂŒr westliche Gewohnheiten eine unĂŒbliche Form hatte – Ă€hnlich dem Hybridfahrzeug Toyota Prius, das allein aufgrund seines asiatischen Designs bei vielen deutschen Autofahrern nicht sonderlich beliebt ist.

WĂ€hrend der Mirai 1 ein Mittelklassewagen war, stoßen die Japaner mit dem Nachfolger ins Luxussegment vor. UrsprĂŒnglich war von der Toyota Motor Corporation geplant worden, dass Lexus ein eigenes BZ-Modell anbieten sollte. WĂ€hrend der North American International Auto Show in Detroit war im Januar 2018 mit dem Lexus LF-1 Limitless die Konzeptstudie eines Crossover-Modells prĂ€sentiert worden, das grenzenlose (limitless) Möglichkeiten bieten sollte (s. HZwei-Heft Apr. 2018). Hervorgegangen war dieses Modell aus dem LF-FC (Lexus Future – Flagship Car/Fuell Cell, s. HZwei-Heft Apr. 2017), ĂŒber den es damals hieß, seine Features könnten in der Luxuslimousine LS ab 2019 mit Brennstoffzelle angeboten werden. Nun ist es 2021 und ein Toyota geworden, aber die Ähnlichkeit zwischen dem Mirai 2 und dem LF-1 ist nicht zufĂ€llig.

Sportlich, leistungsstark

Besondere Merkmale des FĂŒnfsitzers sind eine beachtliche LĂ€nge von 4,975 Metern und ein Hinterrad- statt des hĂ€ufig ĂŒblichen Frontantriebs. Den nachhaltigsten Eindruck machen bei diesem Auto die 20-Zoll-Felgen. Drei von vier Interessenten, die mehr ĂŒber dieses Fahrzeug wissen wollten, hoben lobend deren Design hervor. Dabei dienen diese vergleichsweise großen Reifen vornehmlich der Optik. Mit 19-Zoll-Felgen fĂ€hrt der Mirai 2 laut Ferry Franz noch leiser und zudem mit zehn Prozent weniger Wasserstoff, außerdem sind diese sehr viel preiswerter.


 Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des HZwei

Quellenangabe:

1 Kommentar

  1. Joe Schmidt

    Nicht zu vergessen der zusĂ€tzlicher H2-Drucktank im Mitteltunnel, der montiert wurde um höhere, werbetrĂ€chtige Reichweiten ĂŒberhaupt erzielen zu können.
    Leider ragt dieser Drucktank bis an die RĂŒcksitzbank, so dass der mittlere (5.) Passagier hinten eigentlich nur ein Kind sein kann. Vorn kaschiert eine wuchtige Mittelkonsole den notwendigen Platzbedarf.
    Leider lĂ€sst sich nicht einmal die RĂŒckbanklehne umklappen. Denn dahinter ist ein Teil der Technik montiert. Auch eine AHK ist leider nicht verfĂŒgbar.
    Aber schick ausshen – ja das tut der Mirai II …

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