Online-Dialog ĂŒber ElektromobilitĂ€t

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18. Oktober 2012

Online-Dialog ĂŒber ElektromobilitĂ€t

Es geht um eine moderne Form der Meinungsbildung. DafĂŒr hat das Deutsche Dialog Institut mit UnterstĂŒtzung des Bundesministeriums fĂŒr Wirtschaft und Technologie (BMWi) eine Onlineplattform eingerichtet, auf der aktuelle Problemstellungen erörtert und Usern Möglichkeiten zur Mitgestaltung der weiteren Entwicklung eingerĂ€umt werden. Außerdem wird mit der Initiative „ElektromobilitĂ€t im Dialog“ versucht, Experten und Entscheider zum Gedanken- und Informationsaustausch im Internet anzuregen. Seit MĂ€rz 2012 haben sich rund 250 Personen daran beteiligt. Auf der Website heißt es dazu: „In einem transparenten Prozess erarbeiten Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsame Standpunkte zu aktuellen Kontroversen der ElektromobilitĂ€t.“ Dazu wurden zunĂ€chst Thesen formuliert, die öffentlich online diskutiert werden können. Dieser Input wird ausgewertet und in Form von Ergebnispapieren publiziert. So wurde die erste Fragerunde im Online-Dialog, ob denn die Automobilindustrie bei der EinfĂŒhrung von Elektrofahrzeugen stĂ€rker auf völlig neue Fahrzeugkonzepte setzen solle, klar bejaht – ohne Gegenstimme. Die Gesamtanzahl der Bewertungen war allerdings mit 25 abgegebenen Stimmen recht ĂŒberschaubar. Einige Akteure gehen weiterhin davon aus, dass der Großteil der Autos auch ĂŒber 2040 oder 2050 hinaus weiter mit konventionellen Motoren oder allenfalls mit Hybridtechnik angetrieben wird. Sie gehen nicht von einer schnellen Durchsetzung des reinen Elektroantriebs aus. Andere sehen in der wiederaufflammenden ElektromobilitĂ€tsskepsis nur einen Vorwand, um die historische Hochphase des Verbrennungsmotors so lange wie möglich auszudehnen. Sie erwarten, dass Elektrofahrzeuge trotz höherer Entwicklungskosten und geringerer Reichweite die konventionellen Fahrzeuge bereits in naher Zukunft ablösen werden.
www.dialog-elektromobilitaet.de

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