Britische Gigafactory

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27. November 2022

Britische Gigafactory

Mit Hilfe der britischen Regierung soll in England eine Großfabrik fĂŒr die Produktion von Komponenten fĂŒr den Wasserstoff- und Brennstoffzellenmarkt entstehen. Johnson Matthey (JM) beabsichtigt, eine solche 80 Mio. Pfund teure Gigafactory an seinem Standort in Royston aufzubauen.

Das britische Technologieunternehmen hatte Anfang dieses Jahres das Ziel ausgegeben, „MarktfĂŒhrer bei Leistungskomponenten fĂŒr Brennstoffzellen und Elektrolyseure“ zu werden und bis Ende 2024/25 mehr als 200 Mio. Pfund Umsatz mit H2-Technologien zu erzielen. In diesem Rahmen sollen bis zum ersten Halbjahr 2024 zahlreiche hochqualifizierte ArbeitsplĂ€tze in der Fertigung entstehen.

Das britische Government hat UnterstĂŒtzung aus dem Automotive Transformation Fund (ATF) zugesagt, damit jĂ€hrlich 3 GW an PEM-Brennstoffzellen-Stacks fĂŒr Wasserstofffahrzeuge hergestellt werden können. Bis 2035 wird im Vereinigten Königreich ein Bedarf von jĂ€hrlich 14 GW an Brennstoffzellenstapeln und 400.000 Hochdruck-Kohlefasertanks prognostiziert.

Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Johnson Matthey, erklĂ€rte: „Die Dekarbonisierung des GĂŒterverkehrs ist von entscheidender Bedeutung, um der Gesellschaft und der Industrie zu helfen, ihre ehrgeizigen Netto-Null-Emissionsziele zu erreichen. Brennstoffzellen werden ein entscheidender Teil der Energiewende sein.“ Der britische Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng sagte: „Wir arbeiten hart daran, dass das Vereinigte Königreich von der grĂŒnen industriellen Revolution profitiert, und die heutige AnkĂŒndigung bekrĂ€ftigt den Ruf des Vereinigten Königreichs, einer der besten Standorte der Welt fĂŒr die Herstellung hochwertiger Fahrzeuge zu sein.“

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