ZĂŒgiger Aufbau eines H2-Netzes

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31. Oktober 2022

ZĂŒgiger Aufbau eines H2-Netzes

Damit der grĂŒne Wasserstoff, der beispielswiese aus Kanada und Australien kommt und an den geplanten LNG-Terminals gelöscht wird, in Deutschland verteilt werden kann, ist ein H2-Netz vonnöten. Damit dessen Realisierung zĂŒgig umgesetzt werden kann, hat Ende August 2022 die dena ein Impulspapier vorgestellt. Dazu erklĂ€rte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-GeschĂ€ftsfĂŒhrung: „Der schnelle und verlĂ€ssliche Aufbau eines Wasserstoffnetzes ist unverzichtbare Voraussetzung fĂŒr den dringend erforderlichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland.“

Der Vorschlag beruhe darauf, „eine faire Aufteilung der Risiken“ zwischen Netzbetreibern und zukĂŒnftigen Netznutzern zu gewĂ€hrleisten. „Kern des Vorschlags ist eine Absicherung der Investitionen in der Anfangsphase durch ein ‚Amortisationskonto‘ sowie eine politische festgelegte Höhe der Netzentgelte, die fĂŒr die ersten Nutzer der Netze nicht prohibitiv ist.“ Weiter sagte Kuhlmann, die ersten Nutzer sollten „nicht die vollen Kosten des Wasserstoffnetzes tragen“, weil das so hohe Netzentgelte zur Folge haben könnte, dass die Wirtschaftlichkeit dieser ersten Projekte kaum darstellbar wĂ€re.

Die Netzbetreiber wĂŒrden dabei den Auftrag erhalten, dieses sogenannte H2-Startnetz sowohl durch Neubau als auch durch die UmrĂŒstung bestehender Erdgasleitungen zu errichten. Die Netzbetreiber wĂŒrden beim Aufbau mit Eigenmitteln in Vorleistung gehen, wobei der Staat die Investition absichert, indem er den Netzbetreibern langfristig die RentabilitĂ€t der Investition zusichert.

www.dena.de

Quellenangabe:

Wasserstoff ist ein Megatrend

Das Thema Wasserstoff hat es in den vergangenen Jahren aus der Nische auf die große politische BĂŒhne geschafft. Nicht nur in...

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