EKPO macht Tempo bei der automatisierten Stack-Produktion

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22. Mai 2022

EKPO macht Tempo bei der automatisierten Stack-Produktion

© EKPO Fuel Cell Technologies
© EKPO Fuel Cell Technologies

Das Joint Venture EKPO zwischen ElringKlinger und Plastic Omnium hat am Standort Dettingen eine ProduktionskapazitĂ€t von 10.000 Stack-Einheiten pro Jahr aufgebaut. Laut dem fĂŒr den Finanzbereich zustĂ€ndigen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Gernot Stellberger verfĂŒgt der baden-wĂŒrttembergische Brennstoffzellenhersteller im Bereich des industrialisierungsfĂ€higen Stack-Designs ĂŒber einen Vorsprung von rund zwei Jahren gegenĂŒber dem Wettbewerb. Bis zum Ende der Dekade visiert das Unternehmen ein Umsatzvolumen von bis zu einer Milliarde Euro an. Neben dem Bereich Nutzfahrzeuge ist das Interesse auch aus dem maritimen Bereich und der schienengebundenen Infrastruktur groß. Mit Airbus entwickelt die EKPO Fuel Cell Technologies GmbH in dem Joint Venture Aerostack einen luftfahrttauglichen Stack.

Nach EinschĂ€tzung von Dr. Gernot Stellberger wird der erste Schritt in der Kommerzialisierung der Brennstoffzelle im mobilen Bereich nicht ĂŒber den Pkw erfolgen. „Wir registrieren derzeit ein sehr starkes Interesse im Bereich Leicht- und Schwerlastverkehr, bei ZĂŒgen sowie bei maritimen Lösungen“, sagt der EKPO-Finanzchef. Das Joint Venture des deutschen und des französischen Automobilzulieferers wurde im Oktober 2020 gegrĂŒndet und nahm Anfang MĂ€rz 2021 seine TĂ€tigkeiten auf. Aufgrund der MehrheitsverhĂ€ltnisse – ElringKlinger hĂ€lt 60 Prozent, Plastic Omnium 40 Prozent – ist die Gesellschaft im ElringKlinger-Konzern konsolidiert.

Laut Stellberger, der zuvor Leiter des Bereichs Global Strategy, M&A and Innovations bei ElringKlinger war, hat die Dynamik im Markt stark zugenommen: „Wir erhalten monatlich im Schnitt zehn bis zwölf neue Anfragen. Wir kommen fast nicht hinterher, alle Anfragen in derselben GĂŒte so zu bearbeiten.“ Dabei handle es sich vorwiegend um Pilot- oder prototypgetriebene Projekte, berichtet der CFO. Viele Unternehmen nĂ€herten sich jetzt dem Thema Wasserstoff. Dies bestĂ€tigt die Erwartungen des Unternehmens mit Hauptsitz im schwĂ€bischen Dettingen/Erms, dass Wasserstoff kĂŒnftig ein großes Thema auch in der MobilitĂ€t sein wird.

Wie Gernot Stellberger berichtet, ist das Momentum der BZ-Technologie ĂŒberall zu spĂŒren, sowohl auf Kunden- als auch auf Lieferantenseite. Er beschreibt die aktuelle Situation so: „Die Unternehmen sortieren sich und probieren fĂŒr die jeweiligen BedĂŒrfnisse adĂ€quate Lösungen aus – und das in Testflotten mit mal zehn Fahrzeuge hier, mal zwanzig dort.“ Dabei spreche man mit nahezu allen bedeutenden Nutzfahrzeugherstellern und könne damit sagen, dass diese eine Wasserstoffagenda verfolgten.[…]


 gekĂŒrzte Online-Version
Den kompletten Fachbericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe des HZwei-Magazins.

Autor: Michael Nallinger

Quellenangabe:
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