Neue Bremer H2-Messe findet Anklang

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Von Hydrogeit

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4. Januar 2022

Neue Bremer H2-Messe findet Anklang

Erstmals hat mit der Hydrogen Technology Conference & Expo eine H2– und BZ-Messe inklusive Kongress in Bremen stattgefunden. Rund 130 Aussteller nutzten am 20. und 21. Oktober 2021 die Gelegenheit, nach der langen Corona-Pause endlich wieder mit Kunden und GeschĂ€ftspartnern in Kontakt zu kommen. Dennoch war die Anzahl der teilnehmenden Institutionen etwas zu klein, um eine Messehalle zu fĂŒllen. Zudem fehlten Standnummern, ein Hallenplan war nur in der App zu finden, und die StĂ€nde waren meist klein und eher spĂ€rlich mit Ausstellungsobjekten bestĂŒckt, so dass die Messe improvisiert wirkte. Man wolle zunĂ€chst „mal schauen“, was die neue Messe so bringe, war an vielen StĂ€nden zu hören.

Mit Blick auf die starke Konkurrenz im Herbst 2021 war die Beteiligung in der Hansestadt aber rege: Denn Anfang Oktober hatten gerade erst in Rotterdam der World Hydrogen Congress und in MĂŒnchen die Intersolar mit der Speichermesse ees stattgefunden – und im Vormonat in Frankfurt am Main die Automechanika sowie die f-cell in Stuttgart.

Die Idee einer auf Wasserstoff spezialisierten Messe lockte nicht nur ĂŒber hundert internationale Aussteller an, sondern laut ZĂ€hlung der Veranstalter auch rund 2.500 Besucher. Trotz des freien Eintritts handelte es sich dabei nahezu komplett um Fachpublikum, insbesondere um Kongressteilnehmer der parallel stattfindenden Hydrogen Technology Conference. Vermutlich wegen der nur sparsamen Beschilderung rund um das MessegelĂ€nde verirrten sich jedoch kaum ZufallsgĂ€ste in die Halle. An den StĂ€nden gab es dennoch einen regen Austausch, so dass die Aussteller die hohe QualitĂ€t der GesprĂ€che lobten. Der Grundgedanke, der trotz des derzeitigen Booms immer noch kleinen Wasserstoffbranche eine eigene Fachmesse einzurĂ€umen, scheint erfolgversprechend zu sein. Man darf somit gespannt sein, wie die Hydrogen Technology Expo 2022 ausfallen wird, wenn vielleicht wieder langfristigere Planungen möglich sind. Zumindest ĂŒberschneidet sie sich am 19. und 20. Oktober nicht mit der f-cell, die fĂŒr den 4. und 5. Oktober geplant ist.

Autorin: Eva Augsten

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