ElektromobilitÀt ist keine kurzfristige Mode

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28. Mai 2014

ElektromobilitÀt ist keine kurzfristige Mode

Klaus Wowereit

Klaus Wowereit: „ElektromobilitĂ€t ist keine kurzfristige Mode.“


Zuhörer waren mehr erschienen als im Vorjahr – Aussteller waren es hingegen weniger, die am 26. MĂ€rz 2014 anlĂ€sslich der 2. Hauptstadtkonferenz ElektromobilitĂ€t im Roten Rathaus von Berlin zugegen waren. Diese gegenlĂ€ufigen Entwicklungen sind nur verstĂ€ndlich, ging es bei diesem Kongress doch vorrangig um die politischen Rahmenbedingungen und (noch) nicht direkt um den Verkauf von E-Autos.
Insgesamt waren es in diesem Jahr rund 600 Teilnehmer, die sich ĂŒber die Fortschritte des Berliner Schaufensters ElektromobilitĂ€t informieren wollten. Als Moderator fungierte dabei in gewohnt eloquenter Form Gernot Lobenberg, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Berliner Agentur fĂŒr ElektromobilitĂ€t eMO, der sich ausdrĂŒcklich dafĂŒr bedankte, dass Berlin in das Schaufenster investiere, obwohl die Hauptstadt nicht mit sonderlich viel Geld gesegnet ist. Der Regierende BĂŒrgermeister von Berlin Klaus Wowereit stellte dazu fest: „Ein Schaufenster muss mit Leben erfĂŒllt werden – und es fĂŒllt sich.“ Gleichzeitig rĂ€umte er ein: „Wir stehen noch am Anfang, das ist wahr. [
] Es gibt eine ganze Menge Akteure – und dazu zĂ€hle ich mich auch, die hatten sich das etwas schneller vorgestellt.“
Positiv sei seiner Meinung nach, dass „die Finanzierung der Projekte nicht mehr wackelt – sie steht“. Außerdem wird Berlin zunehmend als öffentlicher Testparcours genutzt. Wowereit sagte dazu: „Dies sind Zeichen, dass ElektromobilitĂ€t im Kommen ist. Aber das ist kein SelbstlĂ€ufer. Die Jahre 2014/2015 sind fĂŒr die ElektromobilitĂ€t in Deutschland entscheidende Jahre.“ Weiter erklĂ€rte er: „Wir wollen Berlin gemeinsam mit Brandenburg zum Vorzeigestandort fĂŒr ElektromobilitĂ€t machen. [
] Es geht um ein visionĂ€res Projekt, das nicht an Partikularinteressen scheitern darf.“
Auch die Parlamentarische StaatssekretĂ€rin beim Bundesverkehrsministerium Katherina Reiche freute sich: „Man kann sagen, dass der Markthochlauf in vollem Gange ist.“ Weiter sagte sie: „Mit dem Ausbau der ElektromobilitĂ€t steht uns ein Paradigmenwechsel bevor.“ In punkto staatlicher UnterstĂŒtzung betonte Reiche: „Ich gebe Ihnen meine Zusage, dass wir die Förderung auf hohem Niveau beibehalten werden, aber wir benötigen auch die UnterstĂŒtzung der Industrie. Dazu brauchen wir ein ElektromobilitĂ€tsfördergesetz.“

Quellenangabe:

JCB erreicht H2-Meilenstein

Der britische Land- und Baumaschinenhersteller JCB hat im MĂ€rz 2023 die Produktion seines fĂŒnfzigsten H2-Verbrennungsmotors...

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1 Kommentar

  1. Achim Behrenwaldt

    Ich habe den Eindruck, dass in Sachen ElektromobilitĂ€t eine gewisse NormalitĂ€t eingetreten ist. Man hört nur noch wenig von neuen Ideen und Produkten. Die bekannten Hindernisse, wie hoher Preis, mangelnde Reichweite und zu lange Ladezeiten, stehen weiterhin einem Durchbruch im Wege und daran scheint sich auch noch nicht viel geĂ€ndert zu haben. Mit Fördermitteln kann man keinen Hype produzieren, aber genau den brĂ€uchten wir jetzt ! Vielleicht schaffen wir das ja mit der nĂ€chsten Autogeneration – der AufrĂŒstung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle ?

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