Klingenberg geht in Ruhestand

Klingenberg geht in Ruhestand

Klingenberg
Heinrich Klingenberg

Ein prägender Kopf der Wasserstoffbranche, insbesondere der norddeutschen, aber auch der bundesdeutschen und europäischen, tritt aus dem H2-Scheinwerferlicht heraus: Heinrich Klingenberg, zuletzt Chef von hySOLUTIONS, hat Anfang Juli 2020 seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten.

Klingenberg, der maßgeblich an der Gründung der hySOLUTIONS GmbH im Jahr 2005 mitwirkte, war von Anfang an deren Geschäftsführer und Sprecher (s. Interview HZwei-Heft Apr. 2019).

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Hamburg bekommt ersten Alsterdampfer mit Wasserstoff-Antrieb

Hamburg bekommt ersten Alsterdampfer mit Wasserstoff-Antrieb

03. März 2006 – Ende Februar wurde in Hamburg das Projekt Zemship (Zero Emission Ships) vorgestellt. Hamburgs Umweltsenator Dr. Michael Freytag sowie Alstertouristik-Chef Jens Wrage präsentierten das weltweit erste Personenschiff, das mit Wasserstoff angetrieben auf der Alster in Hamburg im täglichen Fährbetrieb eingesetzt werden soll.

Schon im Sommer 2007 soll das Passagierschiff auf der Alster fahren. Mit seinen 25 Metern Länge und 5 Metern Breite bietet es Platz für 100 Passagiere. Als Brennstoff dient reiner Wasserstoff, der in Druckgasspeichern an Bord gelagert wird. In den PEM-Brennstoffzellen wird der Wasserstoff mit Luftsauerstoff zu elektrischer Energie umgesetzt, so dass eine Gesamtleistung von rund 100 kW erreicht wird.

Laut Freytag sollen die Ergebnisse aus dem Projekt nicht nur für „Zukunft made in Hamburg“ dienen, sondern EU-weit eine neue Generation von emissionsfreien und leisen Schiffen einläuten. Heinrich Klingenberg, Geschäftsführer der hySolutions GmbH, betonte: „Pilotprojekte wie diese sind extrem wichtig. Zum einen, um die Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzellen zu testen und zum anderen, um die positive Wahrnehmung dieser Technologie zu fördern.“

Beteiligt an dem erste „Zemship“ sind die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), die Alstertouristik, die Hamburger Hochbahn, deren Tochterfirma hySolutions GmbH, die Linde AG, die Proton Motor GmbH, der Germanische Lloyd, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie weitere Firmen aus Hamburgs Partnerstadt Prag.

Die Kosten für das Projekt liegen bei fünf Millionen Euro, wovon die Hälfte im EU-Fördermittelprogramm „Life“ beantragt wurde. Die Laufzeit des Pilotprojektes wurde zunächst bis August 2009 begrenzt.

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Am Ende der Veranstaltung verriet Wrage noch den Namen des in Aussicht gestellten Schiffes, das passend zum Einsatzgebiet auf den Namen „Alsterwasser“ getauft werden soll.

Barbara Makowka

Das Brennstoffzellen-Schiff Alsterwasser liegt still

Das Brennstoffzellen-Schiff Alsterwasser liegt still

Zemships_Alsterwasser_2008

Die FCS Alsterwasser in früheren Zeiten


Während sich Hamburg mitunter gerne als Wasserstoff-Hochburg feiert, gibt es auch hier – ebenso wie anderswo – Probleme mit der H2-Infrastruktur: Wie im Umfeld der H2Expo bekannt wurde, liegt das brennstoffzellenbetriebene Fahrgastschiff FCS Alsterwasser seit geraumer Zeit still, weil keine Betankungsmöglichkeit mehr besteht. Heinrich Klingenberg von hySolutions bestätigte gegenüber HZwei, dass das Schiff bereits seit Herbst 2013 nicht mehr betriebsbereit ist; es sei jedoch (mehr …)

Das Brennstoffzellen-Schiff Alsterwasser liegt still

Toyota setzt voll auf die Brennstoffzelle

FCV-Horch-Hirose

Hirose (r.) mit Senator Horch vor dem FCV-Concept (Quelle: Toyota)


Während Toyota auf der Tokyo Motor Show im November 2013 zunächst nur einen groben Ausblick auf seine neue Studie gegeben hatten, gehen die Japaner in diesem Jahr mit der Brennstoffzellentechnik voll in die Offensive: Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentierten sie ihr neues FCV-Concept-Modell, das die Basis für das in 2015 erwartete Serienmodell bilden wird. Toyota zeigte den Prototyp sowohl auf der CES als auch (mehr …)

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