Nikola – Bei emissionsfreien Lkw die Nase vorn

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23. MĂ€rz 2023

Nikola – Bei emissionsfreien Lkw die Nase vorn

Am 25. Januar dieses Jahres fand der Analyst-Day in der Firmenzentrale in Phoenix statt und war – so meine Wahrnehmung – ein großer Erfolg fĂŒr Nikola. Per Streaming konnte ich mir einen Eindruck verschaffen, wie sich ĂŒber 300 Vertreter von Logistikunternehmen, Zulieferern, Energieunternehmen sowie aus der Politik und den Medien sich ein Stelldichein gaben, um sich ĂŒber die PlĂ€ne von Nikola direkt vor Ort zu informieren.

Dort hieß es, HYLA solle die neue Kernmarke von Nikola fĂŒr Wasserstoff werden. Dieser Name ist eine Kombination aus den ersten Buchstaben des englischen Wortes fĂŒr Wasserstoff (Hydrogen) und der Endsilbe von Nikola. CEO und PrĂ€sident Michael Lohscheller erklĂ€rte: „Nikola ist das einzige Unternehmen, dem es gelingt, ein revolutionĂ€res neues Produkt, den Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw, und die gesamte Lieferkette fĂŒr die H2-Energieinfrastruktur unter einem Dach zu vereinen.“

Am 23. Februar 2023 wurden die Zahlen fĂŒr das vierte Quartal 2022 und damit das Gesamtjahr 2022 veröffentlicht: Der Umsatz erreichte in 4/2022 nur 6,5 Mio. US-$, (Erwartung: 32 Mio. US-$). Der Jahresverlust 2022 betrug 784,2 Mio. US-$ (darin enthalten sind 255,4 Mio. US-$ stock-based compensation).

Die ErklĂ€rung fĂŒr den geringen Umsatz in diesem Quartal 2022 ist, dass Nikola nur 20 batterieelektrische Lkw ausgeliefert hat. Der Großteil der produzierten Fahrzeuge wurde als Inventory zurĂŒckgehalten – aus gutem Grund: Die Tre BEV wurden so optimiert, dass die Kosten um ĂŒber 100.000 US-$ pro Truck gesenkt werden konnten. Eine gewaltige Einsparung, wenn man bedenkt, dass ein solcher Truck gut 380.000 US-$ in der Anfangsversion kostet, wobei FörderbetrĂ€ge bis zu 190.000 US-$ pro Fahrzeug möglich sind.

„Die Leute denken immer, wir seien ein Lkw-Unternehmen, aber vielleicht sind wir in Wirklichkeit ein Energieunternehmen mit einer Lkw-Sparte. Die Infrastruktur[SG1]  ist wahrscheinlich wichtiger als der Lkw selbst. Deshalb versuchen wir, beim Thema Wasserstoff in die andere Richtung zu denken.“

Michael Lohscheller, Nikola-CEO

Der Einsparerfolg beruht auf einer Kombination aus der Optimierung beim Energiemanagement, der Software, den Batterien, dem Materialeinsatz und dem geringeren Personaleinsatz durch Automatisierung. So gesehen ist weniger Umsatz auch weniger Verlust und bedeutet fĂŒr die KĂ€ufer der BEV einen gĂŒnstigeren Kaufpreis. Fest steht, dass hier erst mit der Skalierung Geld verdient wird. Viel wichtiger indes ist der Ausblick, da im zweiten Halbjahr die Tre FCEV (H2-Trucks) auf den Markt kommen.

Der Jahresverlust 2022 betrug 784,2 Mio. US-$. Darin enthalten indes 255,4 Mio. US-$ stock-based compensation. Neben 323 Mio. US-$ Bargeld (frei verfĂŒgbar und restricted) stehen am Jahresende 2022 weitere Mittel zur VerfĂŒgung: 232,2 Mio. US-$ aus dem laufenden ATM-Programm, weitere 75 Mio. US-$ aus einer Wandelanleihe, 312,5 Mio. US-$ aus der auf Aktien basierenden Kreditlinie des VC Tummin, so dass insgesamt 942,7 Mio. US-$ an liquiden Mitteln fĂŒr 2023 zur VerfĂŒgung stehen, was ausreicht, um das Jahr durchfinanzieren zu können (Selbstauskunft des Unternehmens). Zudem werden Vorschusszahlungen bei zu liefernden Tre FCEV und den BEV erwartet.

FĂŒr das Gesamtjahr 2023 wird nun die Auslieferung von 250 bis 350 Tre BEV und 125 bis 150 Tre FCEV erwartet, was einem Jahresumsatz von 140 bis 200 Mio. US-$ entspricht. 2024 könnte der Umsatz bereits die Marke von 1 Mrd. US-$ ĂŒberschreiten, da die Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen ansteigt und Nikola die FrĂŒchte einer automatisierten Produktionslinie allmĂ€hlich ernten kann.

Um dem Henne-Ei-Problem zu begegnen, produziert Nikola selbst Wasserstoff – auch mit Partnern – und baut die notwendige Infrastruktur auf. Bis 2026 sollen mindestens 60 firmeneigene Wasserstofftankstellen etabliert sein. Zudem hat Nikola eine mobile Wasserstofftankstelle konzipiert, die 960 kgH2 verfĂŒgbar hĂ€lt. Die Tankzeit pro Lkw betrĂ€gt unter 20 Minuten.

Nikola will mittel- bis langfristig vor allem an dem Consumable Wasserstoff Geld verdienen, und dies mit steigender Menge und Ertragspotential. Der Inflation Reduction Act (IRA) der Regierung Biden bildet dafĂŒr den Turbo, da durch ihn grĂŒner Wasserstoff mit 3 US-$ pro kg subventioniert wird. Vielleicht kommt ein Ă€hnliches Programm auch in Europa, wo Nikola zusammen mit Partner Iveco E.ON mit ins Boot geholt hat, um Wasserstoff fĂŒr die Betankung der Lkw bereitzustellen.

Seit Februar beim CRAB-Programm „gelisted“

Die wasserstoffbetriebenen Lkw von Nikola sind fĂŒr die Förderung durch das CARB (California Air Resources Board) im Rahmen des Programms HVIP (Hybrid and Zero-Emission Truck and Bus Voucher Incentive Project) zugelassen worden. Daraus ergibt sich eine finanzielle Förderung von 240.000 bis zu 288.000 US-$ pro Fahrzeug in diesem wirtschaftsstĂ€rksten US-Bundesstaat der USA.

Die US-Regierung gibt zudem ĂŒber den IRA weitere 40.000 US-$ pro Lkw dazu. (FĂŒr batterieelektrische Modelle liegt die Förderung durch CARB bei 120.000 bis 150.000 US-$ pro StĂŒck plus 40.000 US-$ ĂŒber IRA). Parallel hat der IRA noch weitere Förderungen vorgesehen, die sich auf die Produktion von Wasserstoff ebenso beziehen wie auf die Produktionsanlagen der Lkw (batterieelektrisch und wasserstoffbetrieben).

Per HYLA hat sich Nikola bereits perspektivisch eine TageskapazitĂ€t von 300 metrischen Tonnen Wasserstoff pro Tag (TPD = tons per day) geschaffen. Nikola positioniert sich ĂŒber verschiedene Wege und Produktionsarten und stellt H2-Liefersicherheit her, ohne von einem einzigen Zulieferer abhĂ€ngig zu sein. Ohne den Wasserstoff als Consumable lassen sich die BZ-Trucks nicht verkaufen – das Henne-Ei-Problem ist gelöst.

DOE-Kredit ĂŒber 1,3 Mrd. US-$ als Gamechanger

Dieser Kredit im Rahmen des IRA wĂ€re perfekt fĂŒr Nikola. Das Unternehmen ist geradezu dafĂŒr prĂ€destiniert, diese Mittel zu erhalten und damit in die Wasserstoffinfrastruktur und -herstellung zu investieren. Ob es im Endeffekt 1,3 Mrd. US-$ sein werden, nur ein Teil davon oder das Ganze in Tranchen ĂŒber mehrere Jahre, ist nebensĂ€chlich. Wichtig ist der psychologische Effekt, denn wenn Nikola dieses Geld zur VerfĂŒgung steht, ist die GesamtliquiditĂ€t in einem gesunden Zustand. Die BonitĂ€t dieses Start-ups erfĂ€hrt dann eine spĂŒrbare Verbesserung. Die Refinanzierung des Kredites könnte peu Ă  peu ĂŒber die Jahre durch die Ausgabe von Aktien refinanziert werden, so dass aus Fremdkapital dann Eigenkapital wird. Aber das sind vorerst nur meine Erwartungen – ohne Obligo.

LoI fĂŒr 100 BZ-Lkw von GP Joule

Mit dem deutschen Allrounder in Sachen regenerativer Energien, GP Joule, hat Nikola kĂŒrzlich eine AbsichtserklĂ€rung (Letter of Intent) fĂŒr die Lieferung von 100 wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen unterzeichnet. GP Joule betreibt Wind- und Solarparks, baut ein eigenes Netz an Wasserstofftankstellen auf und setzt auf eine eigene H2-Produktion. Eine perfekte Kombination, so unser Fazit. GP Joule hatte zudem eine AbsichtserklĂ€rung mit einem Rahmenvertrag fĂŒr 5.000 wasserstoffbetriebene Lkw mit Clean Logistics abgeschlossen – wir berichteten –, die nach den negativen Entwicklungen der vergangenen Wochen nicht mehr realisiert werden kann, da Clean Logistics Konkurs anmelden musste (s. S. 6). Es gibt eben nur ganz wenige Lkw-Hersteller, die absehbar dazu in der Lage sind, wasserstoffbetriebene Fahrzeuge zu liefern. Nikola ist da eine gute Wahl. Diese fĂŒr den europĂ€ischen Markt bestimmten BZ-Lkw werden aber wohl erst 2024 zur Auslieferung kommen.

Partnerschaft mit Fortesuce Future Industries

Auch mit Fortescue Future Industries (FFI), dem Unternehmen des australischen MilliardĂ€rs Forrest, arbeitet Nikola zukĂŒnftig bei der Wasserstoffproduktion zusammen. Beide Unternehmen planen eine Kooperation bei Wasserstoffprojekten. Konkret geht es um Buckeye/Phoenix, wo eine eigene Wasserstoffproduktion geplant ist. Hier ist es sogar denkbar, dass sich FFI mit 51 Prozent (Nikola 49 Prozent) beteiligt, wĂ€hrend sich Nikola das Recht ausbedingt, ĂŒber den Wasserstoff voll verfĂŒgen zu können. Nikola hat bereits in Form von GrundstĂŒckskĂ€ufen ĂŒber 16 Mio. US-$ investiert.

Plug Power hat indes 75 wasserstoffbetriebene Lkw bei Nikola bestellt. Außerdem hieß es, man wolle da auch in der Wasserstoffbelieferung (Nikola als Kunde von Plug) zusammenarbeiten. Plug liefert die Technik fĂŒr die WasserstoffverflĂŒssigung. Nikola geht somit verschiedene sich ergĂ€nzende Wege, um Wasserstoff in den notwendigen Mengen verfĂŒgbar zu machen und in keine AbhĂ€ngigkeit zu geraten.

CTO Christian Appel bei Mission Hydrogen

Im Rahmen der Vortragsreihe bei Mission Hydrogen sprach Christian Appel, Chief Technical Officer (CTO) von Nikola, und prĂ€sentierte den Status und die PlĂ€ne des Unternehmens. Appel war in leitender Funktion bei Unternehmen wie Bosch tĂ€tig. Nikola ist seinen AusfĂŒhrungen zufolge perfekt positioniert, um bei der Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs eine wichtige Rolle einzunehmen. Immerhin habe man bereits gut 2 Mrd. US-$ in die ProduktionsstĂ€tten und den Aufbau des Unternehmens mit aktuell circa 1.500 Mitarbeitern investiert.

Die wasserstoffbetriebenen Lkw kommen im zweiten Halbjahr 2023 auf den Markt. Testfahrzeuge sind bereits unterwegs und bei Kunden wie Walmart und Anheuser Busch im Tageseinsatz. Wie es aussieht, wird Nikola einen der ersten in Großserie produzierten BZ-Lkw anbieten. Mit 70 kg Wasserstoff wird dann eine Strecke von 500 Meilen zurĂŒckgelegt werden können.

Besondere Absicherung

Nikola setzt beim Energiemanagement in wasserstoffbetriebenen Lkw auch auf KI, denn Batterie und Brennstoffzelle mĂŒssen perfekt, je nach Beschaffenheit der Straßen und Leistungsanforderung, aufeinander abgestimmt sein: Mal wird der Wasserstoff fĂŒr den Elektromotor ĂŒber BZ eingesetzt, mal kommt der Strom aus der Batterie, mal wird diese wĂ€hrend des Fahrens wieder aufgeladen. Ein wichtiger Einflussfaktor ist, ob sich der Truck auf ebener Strecke befindet oder im GelĂ€nde oder in den Bergen. Auch Klimazonen werden berĂŒcksichtigt.

Was die Sicherheit angeht, setzt Nikola nicht nur auf staatlich festgelegte Regularien und Industriestandards, sondern zusĂ€tzlich auch noch auf eigene Kriterien, u. a. fĂŒr Crash-Tests. Die Tanks haben nicht nur eine besondere Beschichtung (thermal protective coating), sondern sind in ein System aus Sensoren eingebunden, das wie ein Airbag funktioniert (crash-detection-system). Zudem sind die Wasserstofftanks besonders abgesichert (u. a. bei AuffahrunfĂ€llen) und halten großer Hitze bis zu 1.000 °C, zum Beispiel in einem Tunnel, fĂŒr mehr als 30 Minuten Stand.

Sicherheitssoftware-System

Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit setzt Nikola auf das PlusDrive-System. Hierbei handele es sich um ein Assistenzsystem fĂŒr den Lkw-Fahrer, welches die eigene Software perfekt ergĂ€nze, erlĂ€uterte der Lkw-Hersteller. Der Fahrer entwickle sich zu einem Piloten, der in seinem Cockpit sitzt. Da geht es um viel mehr als nur um Fahrspursensorik. Das System berechnet Fahrstrecken, setzt die Geschwindigkeit – je nach Straßenzustand und Verkehr – fest, und Sensorik hilft, UnfĂ€lle zu vermeiden. Mittels verschiedener Kamerasysteme hat der Fahrer alles im Blick, bis hin zum Einsatz von Radar. Selbst der Zustand des Wasserstoffs wie auch der Ladung unterliegt einer permanenten Überwachung. Der Fahrer wird gewarnt – sei es vor FußgĂ€ngern, Radfahrern, anderen Fahrzeugen oder dem Straßenzustand. PlusDrive gilt als ein Frontrunner dieser Technologie zum Einsatz in Nutzfahrzeugen, und Nikola ist einer der ersten Nutzer. Die Umsetzung soll bis Ende 2024 erfolgen.

Perspektiven

Im zweiten Halbjahr wird der wasserstoffbetriebene Tre FCEV Class 8 auf den Markt kommen. Gamma-Exemplare fĂŒr Testzwecke sind bereits bei Kunden im Testlauf. Seitens Nikola heißt es dazu: „Wir sind der Meinung, dass wir das einzige kommerzielle EV-Unternehmen sind, das eine integrierte MobilitĂ€tslösung bestehend aus Lkw und Energie anbietet.” Nikola profitiert nicht nur vom Zuschuss fĂŒr H2 in Höhe von 3 US-$ pro kg (IRA), sondern zusĂ€tzlich von einem weiteren Zuschuss in Höhe von 1 bis 2 US-$/kg in Kalifornien (LCFS). In wenigen Jahren will das Unternehmen 300 Tonnen pro Tag produzieren und verkaufen, das bedeutet 400 bis 500 Mio. Jahresumsatz. Damit lassen sich 7.500 Lkw pro Tag betanken.

Mobile H2-Tankstellen können fĂŒr zwei Drittel des Preises einer festen Tankstelle produziert werden und lassen erhöhte FlexibilitĂ€t zu. Vier davon sind aktuell in der Abnahme. Die Integration von Romeo Power (Batterien) verlĂ€uft planmĂ€ĂŸig. Hier geht es um die Automatisierung der Batterieproduktion wie auch der Integration der BZ-Stacks (Bosch) in einer Produktionslinie fĂŒr beide Lkw-Varianten mit erheblichem Kostensenkungspotential.

Nikola peilt 1,7 Prozent Marktanteil in den USA 2026 an

Der Lkw-Bauer erwartet, insgesamt 1,7 Prozent aller Class-8-Trucks in den USA zu verkaufen. Laut ACT Research werden 2026 ungefĂ€hr 360.000 LKW dieser Klasse in den USA nachgefragt. Das bedeutet: 1.000 bis 1.250 BEV und 5.000 bis 6.000 FCEV. Damit wĂŒrde Nikola dann UmsĂ€tze in Milliardenhöhe erzielen. Der Umsatz mit Wasserstoff soll 2026 immerhin 450 bis 500 Mio. US-$ erreichen. Ab 2025 plant das Unternehmen, nachhaltig steigende Gewinne zu erzielen.

Mein Fazit

FĂŒr mich hat die Aktie von Nikola Motors von den analysierten H2-Aktien das höchste Kurspotential. Das Investment in diese Aktie ist zugleich sicherlich das spekulativste, da man das Unternehmen als Start-up verstehen und einschĂ€tzen muss. Wenige gute Nachrichten können sofort zu grĂ¶ĂŸeren AusschlĂ€gen nach oben fĂŒhren, da der Kurs sehr stark von Shortsellern beeinflusst wird (circa 105 Mio. Aktien sind per 2. MĂ€rz. 2023 leer verkauft, das entspricht ĂŒber 25 Prozent des Free Floats).

So hat STA Research die Aktie auf „strong buy“ aufgewertet – mit erstem Kursziel von 5 US-$. Die durchschnittliche Erwartung von sechs Analysten sieht die Aktie bei 8,20 US-$ im Laufe der kommenden zwölf Monate. Ich teile diese Erwartung. Bedingt durch die Zahlen fĂŒr das 4. Quartal haben aber Deutsche Bank (3 US-$) und Wedbush (4 US-$) ihre Kursziele erst einmal reduziert. FĂŒr mich sind dies Momentaufnahmen, da jedes Quartal zu neuen EinschĂ€tzungen fĂŒhrt, man aber das Investment in ein Start-up perpektivisch sehen sollte.

Das richtige Wachstum beginnt im zweiten Halbjahr dieses Jahres mit der Auslieferung des Tre FCEV (und dem Verkauf von Wasserstoff) und wird dann in den kommenden Jahren gewaltig ausfallen können. Nikola muss aber neue LiquiditĂ€t beschaffen, was ich angesichts der Perspektiven und Partner fĂŒr unproblematisch halte. Gerade schwache Kurse bleiben Kaufkurse. Es handelt sich aber zweifelsohne um ein hochspekulatives Investment. Sehen Sie sich selbst als Investor der ersten Stunde, der in ein Start-up investiert. Bei Tesla waren die Anfangsjahre sehr schwierig, bis dann der Höhenflug einsetzte.

Wird Nikola also ein zweites Tesla – nur eben fĂŒr Lkw?

Risikohinweis

Jeder Anleger muss sich immer seiner eigenen RisikoeinschĂ€tzung bei der Anlage in Aktien bewusst sein und auch eine sinnvolle Risikostreuung bedenken. Die hier genannten BZ-Unternehmen bzw. Aktien sind aus dem Bereich der Small- und Mid-Caps, d. h., es handelt sich nicht um Standardwerte, und ihre VolatilitĂ€t ist auch wesentlich höher. Es handelt sich bei diesem Bericht nicht um Kaufempfehlungen – ohne Obligo. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugĂ€nglichen Quellen und stellen, was die EinschĂ€tzung angeht, ausschließlich die persönliche Meinung des Autors dar, der seinen Fokus auf eine mittel- und langfristige Bewertung und nicht auf einen kurzfristigen Gewinn legt. Der Autor kann im Besitz der hier vorgestellten Aktien sein.

Autor: verfasst von Sven Jösting am 5. MÀrz 2023

Bild: Abb. 5: Auch Partner Iveco geht in Richtung Elektrifizierung

Quellenangabe:

1 Kommentar

  1. Martinek Peter

    Mit diesen Daten darf man wohl annehmen, dass die Nikola Aktie die Talfahrt beendet hat und ein Anstieg die logische Konsequenz sein mĂŒsste!

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