Berlin soll Schaufenster der Schaufenster ElektromobilitÀt werden

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18. MĂ€rz 2013

Berlin soll Schaufenster der Schaufenster ElektromobilitÀt werden

Klaus Wowereit (Foto: S. Geitmann)


„Das internationale Schaufenster Berlin-Brandenburg nimmt Fahrt auf“ – unter diesem Motto hat die Berliner Agentur fĂŒr ElektromobilitĂ€t eMO am 11. MĂ€rz 2013 in Berlin die Hauptstadtkonferenz ElektromobilitĂ€t veranstaltet. Rund 500 GĂ€ste kamen dazu ins Rote Rathaus, um knapp ein Jahr nach der Auswahl der vier Schaufensterregionen nochmals den Beginn dieses Fördervorhabens zu feiern. Die Senatorin fĂŒr Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, stellte in ihrer BegrĂŒĂŸungsrede fest: „ElektromobilitĂ€t und Berlin passen perfekt zusammen.“ Sie bezeichnete Berlin als „Hauptstadt des CarSharings in Europa“, in deren Flotte bereits zehn Prozent der Fahrzeuge elektrisch fahren. Der regierende BĂŒrgermeister Klaus Wowereit ging noch einen Schritt weiter und erklĂ€rte: „Wir wollen Berlin als Leitmetropole fĂŒr ElektromobilitĂ€t in Europa profilieren. […] Die Stadt bietet alles, was wir fĂŒr den Erfolg brauchen.“ Er kritisierte allerdings, dass sich „der Start etwas verzögert hat – vorsichtig ausgedrĂŒckt“. Der Ministerialdirektor Werner Ressing wurde dazu sehr viel deutlicher, indem er Berlin-Brandenburg zurief: „Machen Sie auch Tempo mit dem Schaufenster, denn nichts ist so langweilig wie ein leeres Schaufenster.“ Sollte dies gelingen, dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass in der Hauptstadtregion auch „das Schaufenster der Schaufenster“ entsteht.
Zur aktuellen Lage im E-MobilitĂ€tssektor sagte Klaus Wowereit: „Der Durchbruch wird erst kommen, wenn die deutsche Autoindustrie Farbe bekennt. Die machen ja schon viel, aber auch da kann es schneller gehen.“ Dem entgegnete Matthias Wissmann, PrĂ€sident des Verbands der Automobilindustrie (VDA): „Wir wollen nicht die ersten, sondern die besten Elektrofahrzeuge.“ Er bekrĂ€ftigte den Willen der Automobilhersteller zum Wechsel: „Wir mĂŒssen den Weg weg vom Öl gehen, selbst wenn die Übergangsperiode lĂ€nger dauert.“ Gleichzeitig gab Wissmann jedoch zu bedenken: „ElektromobilitĂ€t ist kein Thema, bei dem wir mittelfristig einen Erlös erwarten. Es gibt keinen kurzfristigen return-of-invest.“
Nachtrag vom 20. MĂ€rz 2013: Der Berliner Senat hat beschlossen, 20,1 Mio. Euro bereitzustellen, damit Berlin Referenzstadt fĂŒr ElektromobilitĂ€t wird. (s. http://bit.ly/11hIR8b)

Quellenangabe:

3 Kommentare

  1. Norbert

    Danke!! – ja das ist ja ein schönes FrĂŒchtschen aber passt zu Wowie – naja –

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  2. Arno A. Evers

    WĂŒrde jedem denkenden Menschen empfehlen,
    sich mal den Lebenslauf von der amtierende Berliner Senatorin fĂŒr Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, anzusehen.
    Da sollte euch manches aufgehen!

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    • JĂŒrgen Reich

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