Bildungsministerium bekommt Brennstoffzelle

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30. August 2012

Bildungsministerium bekommt Brennstoffzelle

Das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) baut derzeit einen neuen Amtssitz in Berlin und hat dafĂŒr ein eigenes 250 kW leistendes Brennstoffzellen-Kraftwerk bestellt. In der neuen Dienststelle direkt vis-Ă -vis des Kanzleramts soll zukĂŒnftig eine DFC250-EU der FuelCell Energy Solutions GmbH fĂŒr saubere Energie sorgen. Dr.-Ing. Markus Koch vom Stuttgarter Bauunternehmen BAM Deutschland erklĂ€rte: „Das Ministerium erwartet von uns einen state-of-the-art-BĂŒrokomplex mit den neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Das Brennstoffzellen-Kraftwerk bildet einen wichtigen Teil unserer Gesamtlosung, mit der wir diesen AnsprĂŒchen gerecht werden wollen.“ Cornelia Quennet-Thielen, StaatssekretĂ€rin im BMBF, sagte: „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir die Entwicklung dafĂŒr notwendiger Technologien vorantreiben. Ich bin ĂŒberzeugt: Brennstoffzellen spielen fĂŒr die Energieversorgung der Zukunft eine wichtige Rolle. Dieses Brennstoffzellen-Kraftwerk soll demonstrieren, welchen Beitrag diese Technologie zur Energieversorgung großer GebĂ€ude leisten kann.“ Die Grundsteinlegung fĂŒr das 54.000 m2 große BĂŒrogebĂ€ude am Kapelle-Ufer östlich des Berliner Hauptbahnhofes erfolgte am 5. Mai 2012 durch die Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan. Die 350 Mitarbeiter des Ministeriums sollen dort nach aktuellem Stand im Herbst 2014 ihre Arbeit aufnehmen können.

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3 Kommentare

  1. Arno A. Evers

    Diese 250kW Anlagen arbeiten meist auf SOFC Basis und mit (Erd) Gas.
    So was kann man weder als fortschrittlich noch als umweltfreundlich bezeichnen, weil: Fossil ist fossil und wird es auch bleiben.
    Außerdem frage ich mich, was mit den 250kW Anlagen passiert ist,
    die schon Mitte der 1990er Jahren in Deutschland installiert waren
    und wohl auch gelaufen sind…Zu mindestens fĂŒr eine gewissen Zeitraum
    So z. B. in Hamburg-Bahrenfeld? Falls jemand von der Vattenfall dies liest,
    dem Rechtsnachfolger der Hamburgischen ElectriziÀtswerke,
    so wĂŒrde ich mich auf eine ehrliche Antwort hier sehr freuen!

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    • Hydrogeit

      Hallo Herr Evers,
      diese Brennstoffzelle von FuelCell Energy entspricht annĂ€hernd dem Modell des HotModuls, das Ihnen bekannt sein dĂŒrfte – stand ja fast jedes Jahr bei Ihnen auf der Hannover Messe ganz zentral auf dem Stand von MTU. Lesen Sie dazu bitte mal nach unter:
      http://www.hzwei.info/blog/2012/07/18/revival-vom-hotmodule/
      Sie haben aber natĂŒrlich recht: fossil ist und bleibt fossil…
      Gruß, Geitmann

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    • Andreas Frömmel

      Hallo Herr Evers,
      ja, der grundsĂ€tzliche Systemaufbau dieses Kraftwerks auf Basis der MCFC-Technologie folgt den frĂŒheren Erfahrungen. Abgesehen davon, dass wir mittlerweile Kraftwerke bis 2,8 MW Leistung sowohl auf Basis Erd- als auch Biogas anbieten, erreichen wir bei der Stacklebensdauer nun 5 Jahre. Das halte ich schon fĂŒr fortschrittlich, ebenso wie den Fullservice-Vertrag ĂŒber mehr als 10 Jahre, der dem Kunden das Technologierisiko abnimmt.
      viele GrĂŒĂŸe aus Dresden
      Andreas Frömmel, Kfm. Leiter FCES GmbH

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