BTU-Cottbus eröffnet H2-Forschungszentrum

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18. Juli 2012

BTU-Cottbus eröffnet H2-Forschungszentrum

An der Brandenburgischen Technischen UniversitĂ€t Cottbus (BTU) ist am 4. Juni 2012 das neue Wasserstoffforschungszentrum eröffnet worden. Gleichzeitig wurde im Rahmen der 4. Energiefachtagung auf dem dortigen Campus der in dem zweigeschossigen GebĂ€ude installierte alkalische Druckelektrolyseur in Betrieb genommen (ProduktionskapazitĂ€t: 30 Nm3 H2 pro Std., 60 bar). Rund ein Dutzend Wissenschaftler arbeiten fortan auf den 250 m2 LaborflĂ€che, deren Bau rund eineinhalb Jahre gedauert hat und Ende 2011 fertig abgeschlossen wurde. „Dass die Eröffnung des Wasserstoff-Forschungszentrums erst jetzt stattfand, hatte terminliche und organisatorische GrĂŒnde“, erklĂ€rte die Projektleiterin Christine Tillmann der HZwei-Redaktion. Ihr Team wird fortan eng mit der Firma Enertrag zusammenarbeiten, um das Prinzip des Wind-Wasserstoff-Konzepts zu analysieren und die Optimierung des Prenzlauer Hybridkraftwerks wissenschaftlich zu begleiten. So soll beispielsweise untersucht werden, wie Wind-Wasserstoff-Systeme grundlastfĂ€hig gemacht werden können. Dazu gehört auch der mögliche Einsatz von Wasserstoff in konventionellen Braunkohlekraftwerken. Prof. Hans Joachim Krautz vom Lehrstuhl Kraftwerkstechnik freute sich: „Deutschlandweit sind wir in Brandenburg mit unseren Forschungsarbeiten Vorreiter.“ Ralf Christoffers, Brandenburgischer Wirtschaftsminister, erklĂ€rte: „Das neue Forschungszentrum an der Brandenburgischen Technischen UniversitĂ€t trĂ€gt dazu bei, die Hybridtechnik zur Energiespeicherung serienreif und damit in großem Stil nutzbar zu machen.“ GebĂ€ude und Druckelektrolyseur wurden mit 6 Mio. Euro gefördert.
Der BTU-PrĂ€sident Prof. Dr. Walther Zimmerli arbeitet derzeit noch daran, die BTU-Cottbus zu einer eigenstĂ€ndigen Energie-UniversitĂ€t umzuformen. Er sagte: „Es ist so, wie das Bundesforschungsministerium schon 2010 sagte: ‚Mit ihrem technikĂŒbergreifenden Ansatz hat sich die kleine BTU auf dem Forschungsfeld Umwelt/Energie zu einer der stĂ€rksten Stimmen im deutschsprachigen Raum entwickelt‘.“ Eine Zusammenlegung mit der Hochschule Lausitz, wie es von der Landeswissenschaftsministerin Sabine Kunst vorgesehen wird, lehnt er ab.

Quellenangabe:
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1 Kommentar

  1. Arno A. Evers

    Ich wĂŒnsche
    der Brandenburgischen Technischen UniversitÀt Cottbus (BTU)
    viel Erfolg bei ihrer herausfordernden Arbeit…

    Antworten

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