Sechs neue Technologiezentren fĂŒr ElektromobilitĂ€t

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3. November 2011

Sechs neue Technologiezentren fĂŒr ElektromobilitĂ€t

Der Hype um das Thema ElektromobilitĂ€t, der jetzt schon zwei Jahre andauert, sowie die Förderpolitik der Bundesregierung haben dazu gefĂŒhrt, dass zahlreiche Institute ihre ForschungsaktivitĂ€ten im ElektromobilitĂ€tssektor intensivieren. Drei neue ElektromobilitĂ€tszentren haben bereits ihre Arbeit aufgenommen: Das Zentrum fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg (ZSW) eröffnete in Ulm am 15. September 2011 das Labor fĂŒr Batterietechnologie eLab. In dem dreigeschossigen GebĂ€ude (6.600 m2) sollen neue Produktionstechnologien fĂŒr Lithium-Akkus erforscht und Sicherheits- sowie Lebensdauertests durchgefĂŒhrt werden. Insgesamt 27 Mio. Euro werden dafĂŒr ausgegeben. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sagte anlĂ€sslich der Eröffnung: „Mit dieser Investition stĂ€rken wir unsere nationale Kompetenz in Sachen Batterietechnologie erheblich.“
Gleich am nĂ€chsten Tag folgte die Einweihung des Fraunhofer Testzentrums fĂŒr intelligente Netze und ElektromobilitĂ€t IWES-SysTec, das fĂŒr insgesamt 9,5 Mio. Euro mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II in Fuldatal-Rothwesten gebaut wurde. Das Fraunhofer-Institut fĂŒr Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) will dort unter anderem Komponenten fĂŒr die ElektromobilitĂ€t entwickeln und testen. Institutsleiter Prof. Dr. JĂŒrgen Schmid sagte: „Mit dieser Einrichtung hat das Kasseler IWES seine europaweit einzigartige Stellung als Forschungs- und Entwicklungszentrum zur Integration der erneuerbaren Energien in Versorgungsnetze weiter ausgebaut.“ Nur wenige Tage spĂ€ter, am 24. September, schlossen sich in Karlsruhe die Feierlichkeiten zur Eröffnung des eMobilitĂ€tszentrums an. 15 Partnerunternehmen prĂ€sentieren in dem am Ostring gelegenen Kompetenz-, Ausstellungs- und Testzentrum neueste Produkte und Technologien rund ums Thema ElektromobilitĂ€t.
Etwas weiter im Norden, in Dortmund, wird derzeit noch gebaut, und zwar am TechnologieParkDortmund. Unter FederfĂŒhrung der Technischen UniversitĂ€t Dortmund sollen bis 2014 Fördergelder in Höhe von 7,2 Mio. Euro investiert werden, um ein Kompetenz- und Innovationszentrum fĂŒr ElektromobilitĂ€tsinfrastruktur und Netze zu entwickeln und aufzubauen. Als FĂŒnftes wird Bad Neustadt ein Technologiezentrum erhalten. Das bayerische Wissenschaftsministerium gab im August sein Okay fĂŒr das auf fĂŒnf Jahre angelegte 4,5-Mio.-Euro-Förderprojekt. Die Leitung ĂŒbernimmt zunĂ€chst kommissarisch Prof. Bernhard Arndt, bis ein Stiftungsprofessor gefunden worden ist.
Der Sechste im Bunde ist der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, der im September in Offenbach die Bauarbeiten des bundesweit ersten Batterie- und Umwelt-Testzentrums startete. Der VDE plant ein 2.500 Quadratmeter großes Labor, in dem nahezu alle Batterien getestet werden können. Anfang 2012 soll es seinen Betrieb aufnehmen. „Mit dem Labor erweitert der VDE sein Dienstleistungsspektrum im Bereich ElektromobilitĂ€t und untermauert seine Expertise in dieser fĂŒr Deutschland so wichtigen Zukunftstechnologie“, sagte Vorstands-Chef Dr. Hans Heinz Zimmer.

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  1. electrive.net » Volker Blandow, TÜV SÜD, Tesla, Gitano, BMW, ADFC. - [...] Sechs Zentren fĂŒr E-MobilitĂ€t: Sven Geitmann stellt die neuen Technologiezentren vor, die gerade in Deutschland entstehen oder schon eröffnet…

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